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Fairtrade-Weihnachtssterne: Planungen laufen auf Hochtouren
Nach vielen Monaten Arbeit konnten die Dümmen-Group und Plusplants auf der IPM die erfolgreiche Zertifizierung der ganzen Wertschöpfungskette für Weihnachtssterne nach den internationalen Fairtrade-Standards verkünden. So kommen für die Saison erstmals Weihnachtssterne mit dem Fairtrade-Siegel auf den Markt, in Deutschland von den PlusPlants-Partnern produziert.
„Wie immer, bei einer solchen Einführung gibt es offene Details, die sind wir heute angegangen“ sagt Josef Engels als Gastgeber des Treffens und führt weiter aus „Die Nachfrage auf der IPM war sehr groß, aktuell bieten wir konkret an und legen die Belegung, die Qualitäten etc. fest.
Manfred Greiving, neben Bernd Freese und Udo Aquistapace ein weiterer Weihnachtstern-Produzent betont: „Es gibt auch innerbetrieblich viel Abstimmungsbedarf, wir nehmen das nicht auf die leichte Schulter und wollen unsere Kunden mit bester Ware und dem entsprechenden Service dazu bedienen. Aber die Anforderungen bringen natürlich Herausforderungen mit, einfach weil die Ware in extra Partien produziert wird. Für kleine Mengen quasi unmöglich! Als Pioniere haben wir hier jedoch einen Vorsprung, den wir für unsere Kunden nutzen.“
Weitere offene Punkte waren Details in der Zertifizierung der Betriebe im „Norden“. Fairtrade Projektleiterin Katharina Schwab stellt fest: "Dieser Termin mit den Gärtnereien und der Zertifizierungsorganisation FLOCERT ist eine gute Möglichkeit sich abzustimmen, damit es von Anfang an keine Probleme bei der Einhaltung der Fairtrade-Standards gibt.“ Zudem äußert sich Frau Schwab begeistert über das Engagement bei Dümmen und PlusPlants: „Es hilft ungemein, dass wir zum Start dieses neuen Produkts so starke Partner an Bord haben, die sich intensiv auf dieses Produkt und die Idee des Fairen Handels eingestellt haben und die Chance am Markt sehen.“
Sonja Dümmen betont aus ihrer Sicht noch einmal, wie gut PlusPlants hier in die Philosophie auf dem deutschen Markt passt. „Es ist sehr gut, dass diese Gruppe die Merkmale "nachhaltig", "zertifiziert", "fair" und "heimische Produktion" schon lebt. Das war auch der Beweggrund, warum wir den Start auf dem deutschen Markt mit PlusPlants zusammen wagen. Insgesamt passt es so noch besser in das Gesamtbild für den Verbraucher.“
Die Zertifizierung verläuft bei Topfpflanzen in gleicher Weise, wie auch bei anderen Fairtrade-Waren, wie Katharina Schwab in aller Deutlichkeit erläuterte: „Die Zertifizierungskette endet – wie bei jedem Fairtrade-gesiegelten Produkt - mit dem Unternehmen, welches das Produkt final verpackt und für den Verkauf auslobt, also für Topfpflanzen mit der Gärtnerei. Wichtig ist außerdem, dass der Markeninhaber des Produkts, also beispielsweise ein PlusPlants-Betrieb oder bei Eigenmarke ein Handelsunternehmen, einen Lizenzvertrag mit der jeweiligen nationalen Fairtrade Organisation hat, in diesem Fall TransFair e.V.“. Großhändler und Vermarkter erhalten bei TransFair e.V. Informationen über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.
Am Rande machten alle Beteiligten noch deutlich, dass sie das Projekt langfristig sehen. Ein Signal dafür ist auch eine geplante Verbraucherbefragung während der VK-Zeit bei Kunden, die bereits im ersten Jahr auf Fairtrade-Weihnachtssterne setzen.

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