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IPM ESSEN 2015: Optimistischer Ausblick
Einen optimistischen Ausblick auf die IPM 2015 gab die Vorpressekonferenz am vergangenen Dienstag in Essen. Die Besucher erwarten ausgebuchte Hallen und ein interessantes Rahmenprogramm. Demonstrationsveranstaltungen, Wettbewerbe, Lehr- und Neuheitenschau sollen Impulse für ein erfolgreiches Gartenjahr 2015 setzen.
„Die IPM muss Pflichttermin in jedem Gärtnerkalender sein“, so ZVG-Präsident Jürgen Mertz. Für das laufende Geschäftsjahr zog Mertz eine gemischte Zwischenbilanz. Besser als das Katastrophenjahr 2013, nähere man sich 2014 wieder den Ergebnissen aus 2012, allerdings mit großen regionalen Unterschieden. Man könne ein deutliches Nord-Süd-Gefälle feststellen. Dabei habe der Norden besser als der Süden abgeschnitten. Auch 2014 habe sich wiederum die große Abhängigkeit zwischen Witterungsverlauf und Geschäftsergebnis der Betriebe gezeigt.
Aber nicht nur die Witterung treibt den ZVG-Präsidenten um. „Wir müssen feststellen, dass unsere Produkte und Dienstleistungen beim Verbraucher nicht die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen. Dazu bereitet uns Sorgen, dass die nachwachsenden Generationen nicht automatisch zu klassischen Pflanzenkonsumenten heranreifen. Hier können und müssen wir mit einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit für unsere Produkte gegensteuern. Der ZVG hat dazu eine Arbeitsgruppe gebildet. Sie wird sich mit der strategischen und inhaltlichen Ausgestaltung eines Maßnahmenpaketes befassen.“
Um die Maßnahmen zielgenau planen zu können, kündigte Mertz eine vorgeschaltete Marktanalyse an. „Wir wollen im Rahmen einer repräsentativen Marktstudie klären, wie die Verbraucher den Gartenbau mit seinen Produkten und Dienstleistungen wahrnehmen. Die Ergebnisse sollen den Status Quo abbilden und Perspektiven aufzeichnen. Erst wenn wir die Verbrauchereinstellung besser kennen, können wir zielgerichtete Marketingaktivitäten entwickeln und einen größtmöglichen Nutzen der einzusetzenden finanziellen Ressourcen erreichen.“
„Es freut mich ganz besonders, dass wir die Messe Essen als Partner und Sponsor für die geplante Marktstudie gewinnen konnten. Dies ist sicherlich auch der Erkenntnis geschuldet, dass wir als Branche nur gemeinsam und breit aufgestellt etwas bewirken können. Von daher lade ich alle Interessierten ein, sich in den Prozess einzubringen und die Maßnahmen zur Wertsteigerung unserer Produkte sowie zur Absicherung und Ausweitung unsere Absatzmöglichkeiten zu unterstützen“, so Mertz im Rahmen der Pressekonferenz. (ZVG)

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