Niedersachsen: Neubaufür die Stärkung des Verbraucherschutzes

Mit den ersten Mauern ist der Anfang gemacht für eine weitere Stärkung des Verbraucherschutzes in Niedersachen: Im Beisein des niedersächsischen Verbraucherschutzministers Christian Meyer wurde jetzt feierlich der Grundstein zum Neubau des Veterinärbereiches des Lebensmittel- und Veterinärinstituts Oldenburg gelegt, das zum Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) gehört.

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Mit den ersten Mauern ist der Anfang gemacht für eine weitere Stärkung des Verbraucherschutzes in Niedersachen: Im Beisein des niedersächsischen Verbraucherschutzministers Christian Meyer wurde heute feierlich der Grundstein zum Neubau des Veterinärbereiches des Lebensmittel- und Veterinärinstituts Oldenburg gelegt, das zum Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) gehört.

Meyer wies in seinem Grußwort auf die Bedeutung der Untersuchungseinrichtung für den Verbraucher- und den Tierschutz in Niedersachsen hin. „Hier entsteht mit dem Neubau des Veterinärbereichs des Lebensmittel- und Veterinärinstituts Oldenburg die Basis für Untersuchungen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen", so der Minister. „Wir streben zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher die bestmögliche Ausstattung und optimierte Untersuchungseinrichtungen an, die ihren Teil zum gesundheitlichen Verbraucherschutz und zum Tierschutz beitragen." Der Bau sei Teil des LAVES-Stärkungskonzeptes der Landesregierung für mehr Verbraucherschutz als Konsequenz aus den Skandalen.

In einer feierlichen Zeremonie mauerte der Minister eine Zeitkapsel in den Grundstein des Neubaus ein. Darin enthalten sind unter anderem die Architektenpläne, Euro-Münzen und Blutproben-Entnahmeröhrchen, von denen jährlich rund 800.000 Stück im Institut eingehen. „Wir freuen uns sehr, dass die Baumaßnahmen nun endlich begonnen haben und damit der Auszug aus den alten Gebäuden in greifbare Nähe rückt", sagte LAVES-Präsident Prof. Dr. Eberhard Haunhorst und sprach den vielen bei der Feierstunde anwesenden Mitarbeitern aus dem Herzen. Fast 40 Mio. Euro investiert das Land Niedersachsen in den Neubau. In der Bausumme enthalten sind auch 3,5 Mio. Euro aus dem „Aufstockungsprogramm Initiative Niedersachsen", die für die Erweiterung der Untersuchungskapazitäten auf Umweltkontaminanten - insbesondere die Dioxinanalytik - vorgesehen sind. Das Richtfest wird bereits im kommenden Jahr erwartet, im Sommer 2016 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

Der Neubau - ein viergeschossiges Gebäude mit zurückspringendem Sockel und Dachgeschoss - wird in unmittelbarer Nähe zum Bestandsbau des Lebensmitteluntersuchungsbereichs errichtet. Auf einer Nutzfläche von 4.640qm entstehen mehr als 200 Räume. Darunter befinden sich 89 hochmoderne Labore sowie Büro-, Technik-, Lager- und Sozialräume. In die neuen Räumlichkeiten wird der Bereich Veterinärdiagnostik (Untersuchungen zur Tiergesundheit und Tierschutz) unter anderem mit einer großen Sektionshalle einziehen. Außerdem finden hier die Untersuchungen auf Tierarzneimittelrückstände sowie zum Hygienestatus bei Herstellern tierischer Lebensmittel statt. Durch die räumliche Nähe können Synergien mit den Bereichen der Lebensmitteluntersuchung noch besser genutzt werden. In den Laboren des Lebensmittel- und Veterinärinstituts werden jährlich insgesamt knapp 1,2 Mio. Untersuchungen durchgeführt.

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