bauMax: Verlust halbiert - Restrukturierung auf Plan

2013 war für die Baumarktbranche ein schwieriges Jahr. In Westeuropa ließ der kalte Frühling die Umsätze zurückgehen und in den CEE-Staaten war die wirtschaftliche Entwicklung unbefriedigend. Unter diesen extrem schwierigen Rahmenbedingungen hat bauMax die ersten Schritte der Restrukturierung erfolgreich umgesetzt und das operative Ergebnis deutlich verbessert.

Anzeige

2013 war für die Baumarktbranche ein schwieriges Jahr. In Westeuropa ließ der kalte Frühling die Umsätze zurückgehen und in den CEE-Staaten war die wirtschaftliche Entwicklung unbefriedigend. Unter diesen extrem schwierigen Rahmenbedingungen hat bauMax die ersten Schritte der Restrukturierung erfolgreich umgesetzt und das operative Ergebnis deutlich verbessert.

Der Umsatz der bauMax-Gruppe ging im vergangenen Jahr auf Grund der obig erwähnten Situation um -5,3% auf netto 1,13 Mrd. Euro zurück (Umsatz 2012 1,2 Mrd. Euro), in Österreich war der Umsatz um -2,6% rückläufig.

Dennoch konnte der Verlust in Österreich um 54,5% auf -153 Mio. Euro verringert werden. Das operative EBITDA in der Gruppe konnte von rund 4 Mio. im Vorjahr auf 10 Mio. Euro gesteigert werden.

Die nicht im EBITDA enthaltenen Sondereffekte von 94 Mio. Euro führen zu einem Gruppenergebnis von -189 Mio. Euro. Die Sondereffekte dienen zur weiteren Risikoabsicherung und beziehen sich zum Großteil auf Neubewertungen der Immobilien in den Tochtergesellschaften in CEE und auf die Abwertung des Altwarenbestandes auf Grund der im Restrukturierungsplan vorgesehenen Neugestaltung des Sortiments.

In Folge einer strengen Kostendisziplin konnten die Betriebskosten um 15% verringert und der Restrukturierungsplan erfolgreich durchgeführt werden.

Ausblick 2014
Das erste Quartal 2014 ist mit deutlichen Umsatz- und Ertragssteigerungen über Plan verlaufen. Darüber hinaus konnte die neue Marketing-Kampagne erfolgreich gestartet werden. Weitere Umsatz- und Ertragssteigerungen werden außerdem vom neuen Online-Auftritt mit Webshop erwartet. Darüber hinaus werden bis zum Jahresende die größten Verlustbringer-Märkte in den Ländern Türkei, Rumänien, Bulgarien und Kroatien geschlossen oder veräußert. Damit ist für 2014 eine deutliche Ergebnisverbesserung zu erwarten. (bauMax)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.