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Greenpeace: Aktivisten protestieren bundesweit in 38 Städten
Gegen den Einsatz von Pestiziden bei Zierpflanzen protestieren Greenpeace-Aktivisten am 10. Mai in 38 Städten vor Filialen großer Baumarktketten wie Bauhaus, Obi und Toom. Sie bauten vor Märkten unter anderem in Berlin, Hannover und Köln mannshohe Blumen auf und versahen Pflanzen der Märkte mit Etiketten, auf denen steht: “Achtung: Pestizide gefährden Bienen!“
Im April veröffentlichte Greenpeace eine Studie, nach der 79% der untersuchten Pflanzen aus Baumärkten und Gartencentern Rückstände von Agrargiften enthielten, die Bienen krank machen könnten (GABOT berichtete). Baumärkte böten zudem Pestizide zum Einsatz in Haus- und Kleingärten an: chemische Unkrautvernichter und Gifte gegen Insekten und Pilzkrankheiten.
Greenpeace hat die größten Bau- und Gartenmärkte Obi, Bauhaus, Toom, Hornbach und Hagebau gefragt, ob sie bienengefährliche Pestizide aus dem Sortiment nehmen und von ihren Pflanzenlieferanten einen Verzicht auf den Einsatz dieser Gifte verlangt. Das Ergebnis: Bauhaus, Obi, Toom und Hornbach hätten die für Bienen gefährlichsten Stoffe aus ihren Regalen genommen. Hagebau ziehe Ende des Jahres nach. Alle weigerten sich jedoch, auf ihre Pflanzenlieferanten einzuwirken. „Die Unternehmen haben bewiesen, dass sie zum Schutz der Bienen beitragen können und wollen. Doch sie müssen auch ihre Pflanzenlieferanten dazu bringen, nicht länger bienengefährdende Pestizide zu verwenden“, fordert Christiane Huxdorff von Greenpeace. (Quelle: Greenpeace)

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