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Lebensmittelhygiene: Die Risiken von Obst und Gemüse
Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat seine Fortbildungsreihe zum Thema Lebensmittelhygiene für Amtsveterinäre und Lebensmittelkontrolleure fortgesetzt. Im Fokus standenin diesem Jahr "Qualitätssicherung in Gartenbaubetrieben sowie mikrobiologische Risiken bei frischem Obst und Gemüse".
Die Veranstaltung am 18. März in Hannover bot einen breiten Überblick zu Qualitätssicherungsmaßnahmen, Auditsystemen, Handelsströmen sowie Einfuhrkontrollen im Bereich von frischem Obst und Gemüse. Auch Untersuchungsergebnisse des LAVES zu Pflanzenschutzmitteln und mikrobiologischem Status der Produkte wurden präsentiert. Rund 90 Vertreter der Lebensmittelüberwachungsbehörden aus Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern sowie der Wirtschaft haben sich diesen Themen gewidmet. Wichtiges Anliegen der Veranstaltung war es dabei, die Kommunikation zwischen Wirtschaft und Überwachung zu verstärken und gemeinsam den Blick für die Risiken der Lebensmittelsicherheit im Gartenbau zu schärfen.
Beim Thema Lebensmittelhygiene standen in der Vergangenheit vor allem die tierischen Produkte im Mittelpunkt. "Die EHEC-Krise im Jahr 2011 hat gezeigt, dass auch von pflanzlichen Erzeugnissen Risiken für die menschliche Gesundheit ausgehen können. Die Wahrnehmung der Verbraucher, aber auch der Behörden hat sich seitdem verändert", sagt Professor Eberhard Haunhorst, Präsident des LAVES. Bereits die letzte Fortbildung im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe widmete sich daher den Lebensmitteln nicht-tierischer Herkunft.
Die Zahl der Obst- und Gemüsebaubetriebe in Niedersachsen betrug 2012 rund 2.000, die eine Fläche von ca. 32.000 Hektar bewirtschafteten. Wichtigste Gemüseart in Niedersachsen ist der Spargel, gefolgt von Eissalat und Möhren. Beim Obst entfällt die größte Anbaufläche auf Äpfel, gefolgt von Erdbeeren. (LAVES)

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