EU: Einkommen in der Landwirtschaft rückläufig

Neue, jetzt vom europäischen Statistikamt Eurostat veröffentliche Einschätzungen zeigen, dass die landwirtschaftlichen Einkommen in der EU im Jahr 2013 real durchschnittlich um 1,3% unter dem Vorjahresniveau liegen.

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Neue, jetzt vom europäischen Statistikamt Eurostat veröffentliche Einschätzungen zeigen, dass die landwirtschaftlichen Einkommen in der EU im Jahr 2013 real durchschnittlich um 1,3% unter dem Vorjahresniveau liegen. Dies liegt hauptsächlich an den steigenden Betriebsmittelkosten.

Copa-Cogeca-Generalsekretär Pekka Pesonen betonte: "Die Zahlen des landwirtschaftlichen Einkommens pro Arbeitskraft bestätigen, dass Landwirte weiterhin unter der sich öffnenden Kosten-Preis-Schere leiden, bei der die Betriebsmittelkosten sehr viel schneller steigen als der Wert der landwirtschaftlichen Erzeugung. Die Einkommenslage ist instabil."

Die neuesten Ergebnisse des Landwirtschaftsbarometers von Copa-Cogeca, für das zwischen September und November 2013 Daten in 10 Mitgliedstaaten erhoben wurden, zeigen für das dritte Quartal 2013, dass Landwirte insbesondere über die Entwicklungen der Erzeugerpreise und die widrigen Witterungsbedingungen besorgt waren. Obwohl sich die Lage bei den Betriebsmittelkosten und insbesondere bei Futtermitteln etwas entspannt hatte, empfanden viele Landwirte die hohen Betriebsmittelkosten wie z.B. für Brennstoff als besonders belastend. In einigen Ländern nahm der Optimismus in der Landwirtschaft im Jahr 2013 wieder leicht zu, aber das Barometer zeigt auch, dass die Zuversicht sich weiterhin auf niedrigem Niveau bewegt. Viele Landwirte sind besorgt über die aktuelle und die zukünftige finanzielle Lage ihrer Betriebe.

Dieses Barometer wird seit 2010 von Copa-Cogeca in Zusammenarbeit mit den nationalen Organisationen erstellt. Der Zuversichtsindikator wird halbjährlich auf Copa-Cogecas Website veröffentlicht und stützt sich auf Umfragen unter Landwirten aus Belgien (Flandern), Deutschland, Frankreich, Italien, Ungarn, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Schweden und dem Vereinigten Königreich (England und Wales).

Abschließend sagte Pesonen: "Die Ergebnisse zeigen, dass es von zentraler Bedeutung ist, sicherzustellen, dass die Umsetzung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) keine zusätzlichen Kosten für die Landwirte nach sich zieht und dass die Investitionen im Sektor verstärkt werden, wenn wir für die anstehenden Herausforderungen wie die weltweit steigende Nachfrage nach Lebensmitteln gewappnet sein wollen." (co-co) 

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