INDEGA: expoSE wichtige Plattform für Sonderkulturen

"Guter Besuch von sehr interessiertem Fachpublikum", so lässt sich die diesjährige expoSE, die Spargel- und Erdbeerausstellung in Karlsruhe, aus Sicht der INDEGA zusammenfassen.

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"Guter Besuch von sehr interessiertem Fachpublikum", so lässt sich die diesjährige expoSE, die Spargel- und Erdbeerausstellung in Karlsruhe, aus Sicht der INDEGA zusammenfassen. Die INDEGA war zum zweiten Mal mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, mit dem Messeverlauf zeigten sich die teilnehmenden Firmen nicht unzufrieden.

Insgesamt ist es schon erstaunlich, wie stark sich die Messe in Karlsruhe entwickelt hat. Die rund 5.500 Besucher kommen längst nicht mehr nur aus der Region, sie reisen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland an. Italiener, Franzosen, Polen, Holländer, Schweizer, Belgier, selbst aus der Ukraine fanden Besucher den Weg nach Karlsruhe.

Für die INDEGA ist eine solche Messe für Sonderkulturen eine gute Möglichkeit, auch Randbereiche zu bedienen. "Wir haben in unseren Reihen einige Mitglieder, die mit ihren Produkten, beispielsweise für die Bodenbearbeitung oder die Freilandbewässerung den Bedarf genau bedienen," sagt Matthias Donners, Sekretär der INDEGA.

Das Messebild bestimmen die Großgeräte zum Beispiel von K.U.L.T. für die Bodenbearbeitung und Unkrautbeseitigung im Spargel- und Erdbeeranbau sowie die kompletten Sortier- und Schälstraßen verschiedener Anbieter. Ebenso vertreten waren einfache Folienhäuser und Folien, hier ist FVG zu erwähnen, oder die Ausrüstung für die Rinnenkultur von Erdbeeren. Gefragt sind Substrate, Dünger und Pflanzenschutzmittel (Brill, Planta, Syngenta) sowie Kleingeräte und Bewässerungstechnik (Beutler, Ebinger, Hermann Meyer sowie Step Systems). Anzuchtplatten von Herkuplast finden bei der Jungpflanzenkultur Verwendung.

Hermann Meyer nutzte den INDEGA-Stand zu einem ersten Besuch der Messe und zeigte sich angetan von der Besucherzahl und dem Interesse. Als Schwerpunkt setzte Meyer dabei auf die Bewässerungstechnik. Insbesondere ein Wickelautomat für das Ausbringen und Aufnehmen von Tropfbewässerungsschläuchen stieß auf lebhaftes Interesse.

Sicher ist der Spargel- und Erdbeeranbau nicht die Hauptzielgruppe der meisten INDEGA-Mitglieder. Die Messe aber macht deutlich, welche Bedeutung Nischenprodukte bekommen haben. Ein weiterer Beleg dafür sind die wachsenden Anbauflächen, der immer höhere Technisierungsgrad und die Tendenz zum geschützten Anbau, mit dem sich die Angebotszeiträume verlängern lassen.

Zum Bild der expoSE gehört auch die expoDirekt, die die Hofläden anspricht. Der Veranstalter, der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE), vermied es dabei, die expoDirekt auf eine Halle zu konzentrieren. So waren die Aussteller gut in das Messegeschehen integriert.

Neben einer breiten Produktpalette von Käse über Wein und Essig, rücken Ladenbau, Waagen und Kühleinheiten dort in den Blickpunkt. Insgesamt beteiligten sich nach Angaben des Messeveranstalters 370 Aussteller an der Kombimesse und bescherten der Messe einen neuen Ausstellerrekord. 294 gehörten zu den expoSE- und 75 zu den expoDirekt-Ausstellern. Aus der Besucherbefragung gehe hervor, so der VSSE, dass knapp 70% der Besucher auf der Messe Geschäfte tätigten. (indega)

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