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FloraHolland: Angebot im Oktober unter Druck
Mildes Wetter im Oktober, ein nasser Herbstmonat, der mit einem ersten heftigen Südweststurm zu Ende ging, hat das Angebot von Blumen und Pflanzen bei FloraHolland unter Druck gesetzt.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das Volumen um fast 5% rückläufig. Allerdings wurde das Preisniveau davon günstig beeinflusst: mit einem Durchschnittspreis von 0,353 Euro pro Stück war dieser anderthalb Cent höher als letztes Jahr. Der Monat verzeichnete ein paar spezifische, starke Verkaufsmomente für Blumen und Pflanzen. Neu in diesem Zusammenhang war der Aktionstag 'een 10 voor de juf' (eine 1 für die Lehrerin) am 7. Oktober. Diese Initiative wird sich in den nächsten Jahren weiter behaupten müssen. Vom Umfang her bedeutsamer war der Vorlauf zu Allerheiligen am 1. November. Die Preise bewegten sich auf einem höheren Niveau als 2012. Auch das Umsatzplus beim Export im September, nach einem Zeitraum von sechs Monaten mit lauter Minusergebnissen, ist gewiss als ermutigend zu bezeichnen.
Schnittblumen entsprechen den Erwartungen
Kurz vor Allerheiligen gaben die Chrysanthemen den Ton an. Die Federchrysanthemen zeigten Spitzenpreise: mit 0,475 Euro pro Stiel fiel der Preis gut 11,5 Cent höher aus als im Vorjahr, was sich größtenteils mit einer um 13,6% geringeren Anlieferung erklären lässt. Die Buschchrysanthemen schnitten relativ gesehen sogar noch besser ab. Bei weniger Stielen (-3,3%) wurde ein viel größeres Umsatzplus (+9%) verbucht. Rosen und Lilien erzielten ebenfalls höhere Durchschnittspreise bei einem kleineren Angebot. Gerbera war mit 0,146 Euro nahezu stabil im Preis bei gut 6% weniger Stielen. Die Hortensien fielen auf: bei einem erhöhten Volumen (+3,1%) stieg der Durchschnittspreis erheblich an. Für dieses Produkt läuft die Saison noch weiter. Lisianthus verzeichnete bei gut 1% weniger Stielen einen heftigen Preissturz. Der Monatsumsatz war fast 1% geringer als 2012, bei 5,2% weniger Stielen. Ein Stiel brachte im Durchschnitt 0,235 Euro ein, was einem Plus von 1,1 Cent entspricht.
Zimmerpflanzen mussten vergleichsweise mehr einstecken
Auch bei den Zimmerpflanzen waren die Topfchrysanthemen im Oktober wegen des Feiertags am 1. November ein wichtiges Thema. Obwohl der Durchschnittspreis mit 0,827 Euro/Stück gut 4 Cent höher war als 2012, war der Umsatz doch rückläufig. Das hat alles mit der lokalen Konkurrenz zu tun. Phalaenopsis zeigte sich bei einem Volumenanstieg von gut 3% verhältnismäßig preisstabil. Der Anthurienmarkt war im Vergleich zum Vorjahresmonat stark rückläufig; per saldo führte das zu einem leichten Preisrückgang. Die Topfrosen dagegen zeigten starke Zuwächse, durch eine Erweiterung nahm das Angebot zu. Die Preise gerieten dadurch allerdings unter Druck; der Durchschnittspreis ging um gut 5 Cent zurück. Bei Dracaena war ein starkes Lieferplus erkennbar (+17%); im Vergleich dazu war der Rückgang des Durchschnittspreises um 3 Cent/Stück noch einigermaßen moderat. Die Zimmerpflanzen realisierten im Oktober 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Umsatzrückgang von 1,2% bei 2,5% weniger Töpfen. Der durchschnittlich notierte Preis pro Topf lag bei 1,666 Euro; eine Steigerung von gut 2 Cent.
Gartenpflanzenumsatz im Plus
Calluna (Heide) verzeichnete im Oktober ein Umsatzplus von fast 25%. Nicht zuletzt dadurch geriet der Durchschnittspreis etwas unter Druck; mit 0,539 Euro war dieser 1,3 Cent niedriger als 2012. Skimmia schnitt erheblich besser ab; bei 22 % weniger Stück war dieses Produkt fast 40 Cent teurer als im Vorjahr. Gartenpflanzen erzielten im Oktober einen Mehrumsatz von 2,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat bei einem nahezu vergleichbaren Volumen. Eine durchschnittliche Gartenpflanze brachte 0,737 Euro ein, was einem Plus von 1,7 Cent entspricht. (Quelle: FloraHolland)

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