Neu: Floristischer "Guerilla-Shop"

Von 30. November 2013 bis 24. Dezember 2013 eröffnet der "Handmade Christmas Store" ein floristischer Guerilla-Store, in der Hauptstraße 60, im ehemaligen Güttinger-Komplex in Heidenheim.

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Von 30. November 2013 bis 24. Dezember 2013 eröffnet der "Handmade Christmas Store" ein floristischer Guerilla-Store, in der Hauptstraße 60, im ehemaligen Güttinger-Komplex in Heidenheim.

Guerilla-Vermarktung ist eine Wortschöpfung des Marketing-Experten Jay C. Levinson aus der Mitte der 1980er Jahre, der damit ungewöhnliche Vermarktungsaktionen bezeichnet, die mit geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung versprechen. Der Begriff Guerilla leitet sich dabei von der Kriegsführung ab, bei der untypische Taktiken zur Zielerreichung eingesetzt werden. Mit vergleichsweise geringen Kosten wird hier ein möglichst hoher Nutzen erzielt. (Quelle: Wikipedia) Bei dem Floristischen Guerilla-Shop handelt sich um ein kurzfristig betriebenes Geschäft, das vorübergehend in leerstehenden Geschäftsräumen der Heidenheimer Innenstadt betrieben wird. Vor Ort werden Guerilla-Ideen für die Floristen-Branche entwickelt.

Gabriele Haufe und Floristen der Floristmeisterschule Stuttgart- Hohenheim wollen innerhalb des Kurses neue, innovative Verkaufs- und Marketingstrategien für Floristen entdecken, in der Praxis erproben und den Weg dorthin für Außenstehende dokumentieren. Den Floristen soll es gelingen, neue und gerade auch junge Zielgruppen zu gewinnen. Die Schüler stellen Ihr Wissen direkt in der Praxis innerhalb des temporär geöffneten Geschäfts in der Heidenheimer Innenstadt auf den Prüfstand.

Die Schüler und Gabriele Haufe glauben daran, dass sich die Branche in Zukunft stark verändern wird und neue Wege ausprobiert und beschritten werden müssen. Das Projekt soll dem Berufsstand deswegen als erstes Anschauungsbeispiel dienen und nachhaltig wirkende Aufschlüsse bereitstellen. Die Floristen experimentieren mit neuen Ideen zur Kundenansprache und zur Warenaufbereitung. Sie lernen selbständig auf die Presse und auf ihr Publikum zuzugehen. Natürlich kommt dabei auch der Spaß nicht zu kurz! Alle Maßnahmen werden dokumentiert, nachbereitet und außenstehenden Interessierten zur Verfügung gestellt. Der Berufsstand insgesamt soll dabei von dem Projekt profitieren. Gerade die Vielseitigkeit und das fachliche Können eines Floristen soll neu und innovativ herausgestellt werden. Der Beruf des Floristen muss laut Gabriele Haufe unbedingt wieder an Attraktivität gewinnen. Veränderungen innerhalb der Branche muss mit Engagement und mit Invest in praxisorientierte Ideen begegnet werden.

Das Team um Gabriele Haufe glaubt, dass es in Zukunft einen regelrechten Hype um die Blume geben kann, wenn man aktiv auf eine, positive Entwicklung hinarbeitet. Die Schüler wünschen sich außerdem sehr, dass die Heidenheimer und der Berufsstand das zeitlich befristet geöffnete Geschäft in der Stadtmitte Heidenheims annehmen und die dahinter stehenden Ideen für die Branche insgesamt unterstützen. Der Nachwuchs soll mit Motivation in die Zukunft arbeiten lernen. Die alles begleitende Frage dabei lautet: "Was ist der Florist für den zukünftigen Kunden"?

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