- Startseite
- BdB: Bundespolitiker informieren sich üb...
BdB: Bundespolitiker informieren sich über Ausbildungssituation
Mit Christian Lange (SPD) und Ansgar Heveling (CDU/CSU) besuchten wiederum zwei Mitglieder des deutschen Bundestages Baumschulbetriebe in ihrem Wahlkreis. Der Fokus der intensiven Gespräche lag dabei auf der Ausbildungs- und Mitarbeitersituation der Branche, sowie auf dem Vorschlag des BdB nach steuerfreien Rücklagen für witterungsbedingte Notfälle.
Anhand der konkreten Situationen in den Besuchsbaumschulen, aber stellvertretend für die gesamte Branche, besprachen die Politiker, Baumschulgärtner und Vertreter des Berufsverbandes, die aktuell schwierige und komplexe Situation der Nachwuchswerbung und auch die große Konkurrenz am Ausbildungsmarkt.
In diesem Zusammenhang wurde auf die Aktivitäten des Verbandes zur Image- und Nachwuchswerbung hingewiesen, die unterstützend und additiv mit weiteren Maßnahmen kombiniert werden sollten, um langfristig ein ausreichendes Fachkräftepotenzial zu sichern. Hierzu zählt auch die Eigeninitiative der Betriebe, insbesondere bei der betriebsinternen Aus- und Weiterbildung des benötigten Fach- und Aushilfspersonals. Auch die vorhandenen Möglichkeiten der Mechanisierung und ggf. der betrieblichen Spezialisierung / Umstrukturierung können den zu erwartenden Fachkräftemangel nicht mindern.
Lohnsituation
Laut Christian Lange wird die SPD im Wahlkampf 2013 das Thema „Mindestlohn“ besonders herausstellen. Daher zeigt sich Christian Lange befriedigt darüber, dass der Ecklohn der Branche deutlich über dem vorgegebenen Mindestlohn von 8,50 Euro liegt. Ebenfalls diskutiert wurde auch die Tarifsituation und festgestellt, dass in vielen Betrieben Engagement, eine hohe fachliche Qualifikation und eine positive Einstellung zum „grünen“ Beruf wichtige und lohnende Voraussetzungen für eine übertarifliche Bezahlung sind.
Betriebliche Rückstellungen
Der Vorstoß des BdB nach steuerfreien Rücklagen, die bei durch negative Witterungseinflüsse, z.B. Hagel- oder Extremwinter, hervorgerufenen Notfällen eingesetzt werden können, fand die grundsätzliche Zustimmung der Bundespolitiker. Mit dieser angestrebten Hilfe zur Selbsthilfe wird es den Betrieben gelingen, finanzielle Einbußen besser abzufedern. (BdB)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.