Schweiz: Bund will Fördergelder für Photovoltaik stark kürzen

Das Bundesamt für Energie (BFE) will die Fördergelder für erneuerbare Energien kürzen. Stark davon betroffen ist die Photovoltaik. Der Branchenverband Swissolar spricht von katastrophalen Änderungen.

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Das Bundesamt für Energie (BFE) will die Fördergelder für erneuerbare Energien kürzen. Stark davon betroffen ist die Photovoltaik. Der Branchenverband Swissolar spricht von katastrophalen Änderungen.

Neben tieferen Vergütungssätzen soll die Dauer der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) von 20 bis 25 auf maximal 15 Jahre gesenkt werden, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Für Kleinanlagen bis zu 10 Kilowatt Leistung soll die Vergütung statt wie bisher 36 nur noch 24 Rappen pro kWh betragen. Bei grösseren Anlagen sinkt die Vergütung ebenfalls. So soll es etwa für eine 100 kW-Anlage nur noch 16 statt 27 Rappen pro kWh geben.

Grund für die Senkung sei, dass die Preise für Photovoltaikmodule in den letzten Jahren zusammengebrochen seien, wird eine BFE-Sprecherin von der SDA zitiert. Zudem sei festgestellt worden, dass die Anlagen oft sehr rasch amortisiert seien. Weil die Fördergelder aber bis zu 25 Jahre lang bezahlt wurden, würden damit übermässige Gewinne erzielt.

Der Branchenverband Swissolar hält die geplanten Änderungen in Bezug auf die Photovoltaik für katastrophal. Um kostendeckend arbeiten zu können, brauche es mit den vorgeschlagenen Geldern eine Vergütungsdauer von 22 Jahren.

In Kraft treten sollen die neuen Regelungen am 1. Januar 2014. Neben der Photovoltaik sind auch Kleinwasserkraftwerke, Windenergie, Geothermie sowie Biomasse von den Kürzungen betroffen. Nicht betroffen sind Anlagen, die noch vor Jahresende in Betrieb gehen. (lid)

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