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Großbrand Lingenfeld: Gemüse aus der Umgebung unbedenklich
Gute Nachrichten für die Landwirte im pfälzischen Lingenfeld und Umgebung: Die im Landesuntersuchungsamt (LUA) untersuchten Gemüseproben aus dem Umland des abgebrannten Reifenlagers sind unbedenklich. In keiner der vom Acker entnommenen Proben von Zucchini, Eisbergsalat und Lauchzwiebeln wurden gesundheitsschädliche Verbrennungsrückstände nachgewiesen.
In einer Probe Endivien wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) mit einem Gehalt von 1,7 Mikrogramm pro Kilogramm festgestellt - ein Mikrogramm entspricht einem Millionstel Gramm. PAK können grundsätzlich die Gesundheit schädigen; der festgestellte Gehalt ist jedoch so gering, dass der Verzehr gesundheitlich unbedenklich ist. Der Salat kann deswegen ebenso wie das restliche Gemüse uneingeschränkt vermarktet werden. Dessen ungeachtet sollte Obst und Gemüse grundsätzlich vor dem Verzehr gründlich gewaschen bzw. geschält werden.
Vergangene Woche waren auf dem Gelände einer Recyclingfirma in Lingenfeld rund 700 Tonnen Altreifen in Brand geraten. Das Feuer konnte erst Tage später endgültig gelöscht werden. Um eine Gesundheitsgefährdung auszuschließen, hatte das LUA gezielt im Umland entnommene Proben untersucht.

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