Feuerbrand: Katastrophenfall beendet

Dirk Schatz, Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz, hat für den vergangenen Freitag die Aufhebung des Katastrophenfalls verfügt. Noch notwendige Nacharbeiten zur Beräumung befallener Flächen der von dem Feuerbrand-Bakterium werden durch vor Ort verbleibende Forstarbeiter weitergeführt.

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Dirk Schatz, Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz, hat für den vergangenen Freitag die Aufhebung des Katastrophenfalls verfügt. Noch notwendige Nacharbeiten zur Beräumung befallener Flächen der von dem Feuerbrand-Bakterium werden durch vor Ort verbleibende Forstarbeiter weitergeführt. Ein weiterer Einsatz der vom Jobcenter Mansfeld-Südharz vermittelten Arbeitskräfte erfolgt in Koordination durch die betroffenen Kommunen.

Der Landrat hatte den Katastrophenfall für die betroffenen Gemarkungen im Landkreis Mansfeld-Südharz am 08. Juli 2013 ausgerufen, da die örtlichen Kräfte mit der Eindämmung der sich – aufgrund des Wetters - sehr schnell ausbreitenden Pflanzenkrankheit überfordert waren. Die Feststellung des Katastrophenfalls hatte den Weg dafür frei gemacht, dass das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt die Helfer vor Ort mit bis zu 100 Forstarbeitern aus ganz Sachsen-Anhalt unterstützen konnte. Innerhalb der Schutzzone von 600 Hektar wurden befallene Flächen von den Wirtspflanzen weitestgehend beräumt.

Um die Pflanzenkrankheit rund um den Süßen See einzudämmen, waren Gemeindearbeiter, Mitglieder der Freiweilligen Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis, Mitarbeiter über das Jobcenter Mansfeld-Südharz und des Kolping Berufsbildungswerkes Hettstedt im Einsatz. In den Plantagen der kommerziellen Obstbauern erfolgte die Bekämpfung des Feuerbrand-Bakteriums durch deren Mitarbeiter.

Die mit der Bekämpfung betrauten Männer und Frauen arbeiteten aufgrund der hohen Temperaturen über Tage bis zur Grenze der körperlichen Belastbarkeit.

Die befallenden Obstbäume (Kernobstgehölze) und alle anderen Wirtspflanzen, darunter der Weißdorn wurden gerodet und vor Ort verbrannt.

Seit dem 25. Juli 2013 war wegen der großen Trockenheit ein Verbrennen vor Ort nicht mehr möglich. Die befallenen Bäume und Sträucher wurden nach ihrer Rodung geschreddert und in abgedeckten Containern zur Verbrennung in Verbrennungsanlagen transportiert.

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