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ZVG: Nachwuchssicherung und EU-Arbeit
Das Präsidium des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) hat in seiner Sitzung am 16. und 17. Juli in Grünberg seine Zielsetzung bekräftigt, dem gärtnerischen Berufsstand eine starke Zukunft zu sichern. Dazu gehört die politische Arbeit auf allen Ebenen ebenso wie die Sicherung qualifizierter Nachwuchskräfte.
Michael Legrand, Leiter des Grünen Medienhauses (GMH), und Heidi Hecht, Social Media Managerin beim GMH, stellten dazu die ersten Erfolge der ZVG-Nachwuchswerbekampagne vor. Das Grüne Medienhaus betreut die ZVG-Nachwuchskampagne als Leadagentur. Seit Mitte Juni ist die neue Internetseite www.beruf-gaertner.de online. Die moderne und klare Darstellung hilft dem Besucher bei der schnellen und unkomplizierten Informationsbeschaffung, wenn es um das Thema Ausbildung geht. Parallel startete der Dialog mit der Zielgruppe in den wichtigen sozialen Netzwerken Facebook und Twitter. Positiv fällt das hohe Interesse an den Beiträgen - insbesondere Fotos und Videos - auf, so schauten bisher über 3.500 Personen das Video zur Auftaktveranstaltung auf Facebook. Neue Werbemittel wie Flyer und Rollups sowie eine kontinuierliche Pressearbeit in Richtung Verbrauchermedien unterstützen und verstärken die Onlineaktivitäten. Die ersten Presseaussendungen erreichten bereits nach kurzer Zeit eine Millionen Zeitungsleser. Nach dem gelungenen Start der ZVG-Nachwuchskampagne wird die auf zunächst drei Jahre ausgelegte Kampagne ständig weiter entwickelt und ausgebaut. Vorgesehen sind zusätzliche Angebote im Onlinebereich, weitere Werbemittel und ein Ausbau der Pressearbeit. Eigene Fotoshootings erweitern den vorhandenen Bildbestand. Denn hochwertige Fotomotive sind für alle Marketingaktivitäten der Nachwuchswerbung, also sowohl für Internet und soziale Medien als auch für Werbemittel und Pressearbeit, von zentraler Bedeutung. Für den Herbst ist deshalb ein umfangreiches Fotoshooting in der Vorbereitung. Die anwesenden Präsidenten und Schatzmeister äußerten sich sehr positiv zur professionellen und erfolgreichen Umsetzung der Kampagne.
Mit Julia Stark als neuer Europareferentin hat der ZVG seit dem 1. Juni eine starke Interessensvertretung in Brüssel. Die Diplom-Politologin stellte sich in Grünberg dem Präsidium vor, skizzierte die ersten wichtigen Arbeitsschritte und gab einen Ausblick auf ihre künftige Tätigkeit. So wird sie in Brüssel politische Prozesse auf EU-Ebene für den ZVG beobachten, zu EU-Gesetzgebungen recherchieren und entsprechende Netzwerke mit anderen Verbänden, politischen Organisationen sowie mit den EU-Institutionen auf- und ausbauen. In Abstimmung mit den ZVG-Gremien und -Referaten wird sie an der Positionierung des ZVG in der EU mitarbeiten. Hierzu wird das Verfassen von Stellungnahmen, die Beteiligung bei Konsultationen als auch die Entwicklung von Argumentationen genauso gehören wie die Teilnahme an für den ZVG relevanten Veranstaltungen und Diskussionsrunden. Mit der Anhörung im EU-Parlament Anfang Juli, zu der ZVG-Generalsekretär Dr. Siegfried Scholz als Experte für den deutschen Gartenbau sprach und den anschließenden Gesprächen mit EU-Abgeordneten konnte ZVG-Europareferentin Julia Stark einen guten Auftakt vor Ort verbuchen.
ZVG-Präsident Jürgen Mertz betonte die Wichtigkeit der Präsenz des deutschen Gartenbaus auf europäischer Ebene. Gleichzeitig forderte er Gartenbaubetriebe auf – insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl – aktiv auf die Politik zuzugehen, einzuladen und für die Belange des deutschen Gartenbaus zu sensibilisieren. Hierzu werde es eine Sonderausgabe des ZVG-Reports geben, die die wichtigsten Kernforderungen des gärtnerischen Berufsstandes beinhaltet.
Weiterhin beriet das Präsidium u.a. den Antrag der Internationalen Staudenunion (ISU) auf fördernde Mitgliedschaft und begrüßte die Betreuung der internationalen Staudengärtner von Deutschland aus. Entsprechend wird der Antrag der ISU auf der Mitgliederversammlung im September zur Abstimmung gestellt. (ZVG)

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