Handel: Kunden bezahlen gerne mit Karte

Die Kunden im deutschen Einzelhandel bezahlen immer häufiger mit Karte. Das ist das Ergebnis einer Studie des EHI Retail Institute mit Unterstützung des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

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Die Kunden im deutschen Einzelhandel bezahlen immer häufiger mit Karte. Das ist das Ergebnis einer Studie des EHI Retail Institute mit Unterstützung des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Wie in den vergangenen Jahren stieg der Anteil der Kartenzahlungen am Einzelhandelsumsatz (ohne KFZ, Mineralöl, Apotheken, Versandhandel) demnach auf 41,3% an. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um 8 Mrd. Euro. Auf dem Rückzug ist nach wie vor der Anteil der Bargeldzahlungen. 2012 lag er bei 55,6%. "Der Trend ist eindeutig. Die Mehrheit der Einkäufe wird zwar noch bar bezahlt, Jahr für Jahr steigen aber die Umsätze mit Kartenzahlungen", so HDE-Experte Ulrich Binnebößel.

Angesichts der immer größeren Beliebtheit der Kartenzahlungen sei es umso wichtiger, dass der HDE den Fortbestand des Bezahlens mit Karte und Unterschrift (ELV) im neuen europäischen Zahlungsraum SEPA gesichert habe. "Als bankenunabhängiges System ist ELV für den Handel von großer Bedeutung. Der HDE setzt sich weiter für mehr Wettbewerb unter den Anbietern von Zahlungsdiensten ein. Von sinkenden Gebühren profitieren Händler und Kunden", so Binnebößel weiter.

Die meisten Händler setzen heute auf eine Mischung aus verschiedenen Zahlungsarten. Der Anteil des ELV lag im Jahr 2012 bei 12,8%, der von EC-Cash bei 22,1%. Damit machen Zahlungen mit Debitkarten insgesamt über ein Drittel des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel aus. Dabei hat sich auch das Bezahlen per Electronic Cash (mit PIN) mittlerweile etabliert, ELV zeigt sich trotz SEPA-Einführung mit einer Steigerung von 0,2% sehr robust. Eher klein ist dagegen der Anteil der Zahlungen über Kreditkarten: er lag im vergangenen Jahr unverändert bei 5,3% des Umsatzes. (PdH) 

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