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Schweiz: Euro-Schwäche schlägt kaum auf Import-Gemüse durch
Der Eurokurs sank in den letzten fünf Jahren um rund 25%. Gemüseimporte sind hingegen meist nicht im gleichen Maße günstiger geworden.
Der Euro hat seit 2007/08 gegenüber dem Franken knapp einen Viertel an Wert verloren. Die Gemüseimporte sind aber meist nicht im gleichen Maße günstiger geworden, wie aus dem neusten „Marktbericht Früchte und Gemüse“ des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) hervorgeht. So sind die Preise für Zucchetti, Eisbergsalat, Kopfsalat oder Fenchel weniger stark gesunken als der Euro. Brüsseler Salat und Lauch sind gar teurer geworden. Einzig Cherrytomaten (Rispe), Salatgurken und Blumenkohl sind analog zum Euro billiger geworden. Nüsslisalat konnte in den letzten beiden Jahren um rund einen Drittel günstiger beschafft werden als in den Jahren 2007/08.
Das BLW hat lediglich die Entwicklung des Eurokurses und der Importpreise miteinander verglichen. Faktoren wie die Verschiebungen bei Angebot und Nachfrage, Teuerung im Ausland oder Markttrends wurden nicht berücksichtigt. (lid)

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