Schweiz: Keine Direktzahlungen mehr für Weihnachtsbaum-Produzenten

Mit knapp 1 Mio. Franken hat der Bund bislang den Anbau von Weihnachtsbäumen unterstützt. Mit der Agrarpolitik 2014/17 sollen die Direktzahlungen gestrichen werden.

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Mit knapp 1 Mio. Franken hat der Bund bislang den Anbau von Weihnachtsbäumen unterstützt. Mit der Agrarpolitik 2014/17 sollen die Direktzahlungen gestrichen werden.

Der Bund hat den Anbau von Weihnachtsbäumen mit fast einer Million Franken pro Jahr unterstützt, berichtet die "NZZ am Sonntag". Mit der Agrarpolitik 2014/17 solle damit nun Schluss sein. In der Botschaft des Bundesrates heißt es: „Keine Versorgungssicherheitsbeiträge werden für die Produktion von nachwachsenden Rohstoffen, für Tabak, Christbaumkulturen und für Biodiversitätsförderflächen ohne landwirtschaftliche Produktion ausbezahlt.“ Die IG Suisse Christbaum, die Interessengemeinschaft der Christbaumproduzenten, habe sich beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) über die Streichung der Beiträge beschwert. Im Antwortschreiben hieß es, dass mit den Versorgungssicherheitsbeiträgen lediglich die Nahrungsmittelproduktion unterstützt werden solle. Noch offen sei laut "NZZ am Sonntag", ob das BLW für Christbaumkulturen allenfalls über andere Kanäle kleinere Beiträge vorsehen werde.

In der Schweiz würden Angaben der IG Suisse Christbaum zufolge rund eine Million Weihnachtsbäume verkauft. Rund 400.000 Tannen stammten aus dem Inland. Davon würden zwei Drittel in Kulturen angebaut. Der Rest stamme aus dem Wald. Die Import-Bäume kämen größtenteils aus Dänemark und Deutschland. (lid) 

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