Gartencenter Oosterik: Kundendaten ausgespäht

Kunden, die in etwa zwischen dem 15. Oktober und dem 5. November im Denekamper Gartencenter Oosterik oder dem Nordhorner Möbelhaus XXXLutz eingekauft und bargeldlos bezahlt haben, sollten ihre Bankauszüge genau prüfen, denn unbekannte Täter haben über einen längeren Zeitraum dort EC-Terminals ausgelesen.

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Kunden, die in etwa zwischen dem 15. Oktober und dem 5. November im Denekamper Gartencenter Oosterik oder dem Nordhorner Möbelhaus XXXLutz eingekauft und bargeldlos bezahlt haben, sollten ihre Bankauszüge genau prüfen, denn unbekannte Täter haben über einen längeren Zeitraum dort EC-Terminals ausgelesen.

Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung". Wie die Polizei berichtet sei zurzeit nicht bekannt, wie und wann die Täter das Originalgerät gegen das manipulierte Teil im Möbelhaus XXXLutz ausgetauscht hätten. Auch bei einem Kassenterminal des Blumencenters Oosterik in Denekamp, gleich hinter der deutsch/ niederländischen Grenze, sei im betreffenden Zeitraum ein Kassenterminal auf dieselbe Weise manipuliert und mit den Daten Geld von den Konten der Kunden abgehoben worden. Da beim Blumencenter Oosterik erfahrungsgemäß sehr viele deutsche Kunden einkauften, dürften viele der Betroffenen aus Deutschland kommen. Auch hier lägen bereits erste Anzeigen von Geschädigten vor. Die Ermittlungen habe der Zentrale Kriminaldienst in Lingen übernommen.

Wie die Polizei weiter mitteilt, wurden die erlangten Kontodaten und die PIN anschließend dazu verwandt, Geldabhebungen in Mittel- und Südamerika, zum Großteil in Ecuador, zu Lasten der Konten der Geschädigten durchzuführen. Bislang haben sich etwa 100 Bankkunden bei der Polizei gemeldet, von deren Konten Bargeldbeträge in Höhe von einigen hundert bis zu tausend Euro durch die unbekannte Täter abgehoben wurden. Mit diesem manipulierten Gerät haben die unbekannten Täter bei dem Gartencenter mindestens bis zum 23. November Kundendaten ausspioniert. Das manipulierte Gerät wurde zwischenzeitlich von der Polizei sichergestellt und soll jetzt auch untersucht werden. (ots)

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