Forum: Technologietransfer im Gartenbau

Mit steigender Anzahl an nationalen wissenschaftlichen Verbundprojekten für Forschung und Entwicklung, einhergehend mit umfänglicher Förderung aus Steuermitteln, tritt die Frage in den Vordergrund, wie es erreicht werden kann, dass Technologien, Know-how und Expertise in die Praxis gelangen.

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Mit steigender Anzahl an nationalen wissenschaftlichen Verbundprojekten für Forschung und Entwicklung, einhergehend mit umfänglicher Förderung aus Steuermitteln, tritt die Frage in den Vordergrund, wie es erreicht werden kann, dass Technologien, Know-how und Expertise in die Praxis gelangen. Das diesjährige Forum des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL) am Donnerstag, 15. November, von 15.00 bis 18.00 Uhr, wird sich deshalb dem Thema „Technologietransfer im Gartenbau – Brücken über das Tal des Todes“ widmen.

Auch in Gartenbau und Landespflege sind wissenschaftliche Netzwerke aktiv, um in der Wertschöpfungskette die Prozessqualität zu verbessern, neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, Nahrungsmittelsicherheit zu gewährleisten oder Landschaften und Lebensräume zu gestalten. Nach Abschluss der Projekte werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse und neuen Technologieansätze in Publikationen und Berichten sorgsam publiziert, landen dann jedoch oft in der Schublade. Diese wird heute auch gern mit dem „Tal des Todes“ umschrieben, in welches Innovationen abstürzen, die den Sprung vom Ufer der Forschung und Entwicklung zum Ufer der Praxis nicht schaffen.

Der BHGL will in seiner Mission als Brückenbauer mit seinem diesjährigen Forum dieses derzeit intensiv diskutierte Problem aufgreifen und Studierende, Wissenschaftler und Unternehmer zusammenbringen, um über Möglichkeiten der Verbesserung dieser Situation nach- oder besser vorzudenken. Die Wissenschaft hat sich dem Problem selbst in einer neuen Studie zugewandt, welche die Ausgangssituation beschreibt. Es werden Akteure in Forschungsverbünden wie ZINEG oder WEGA zu Wort kommen, andererseits sollen aus unternehmerischer Sicht Beispiele für gelungene Transferketten aufgezeigt werden.

Mit der Wahl des Veranstaltungsortes Hannover will der BHGL die Diskussion an einem Ort führen, an dem bereits viele Verbundprojekte gestartet worden sind und wo auch viele Praktiker, die heute für die Umsetzung neuer Ideen gebraucht werden, ihre wissenschaftliche Ausbildung erhalten haben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter www.bhgl.de abrufbar.

Veranstaltungsort ist die Leibniz Universität Hannover, Herrenhäuser Str. 2, 30419 Hannover, Institut für Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschutz (Gebäude 4136), Seminarraum. Die Teilnahme am Forum ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um vorherige Anmeldung bis zum 12. November 2012 über das Online-Anmeldeformular unter www.bhgl.de, per E-Mail info(at)bhgl.de oder per Telefon unter 030 31904-585 gebeten. (BHGL)

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