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Bleser: Alte Obstsorten durch Nutzung schützen
Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Peter Bleser, hat am Samstag bei den 15. Hessischen Pomologentagen in Naumburg den Oberdieck-Preis für herausragende Leistungen für die Erhaltung bedrohter heimischer Obstsorten übergeben.
"Um die reiche Sortenvielfalt, die uns unsere Vorfahren als Erbe hinterlassen haben, an künftige Generationen weitergeben zu können, brauchen wir die Expertise von engagierten Bürgern", sagte Bleser. Der Preis ging dieses Jahr an Dr. Annette Braun-Lüllemann, die sich für den Erhalt der Süßkirschenvielfalt einsetzt. "Die Erhaltung der Vielfalt unserer Kulturpflanzen ist dem Bundeslandwirtschaftsministerium seit langem ein Anliegen. Damit das gelingt, ist die aktive und nachhaltige Nutzung besonders wichtig. Ganz nach dem Motto: Alte Obstsorten nutzen heißt alte Obstsorten schützen", sagte Bleser.
Die nationalen und internationalen Aktivitäten zur Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen werden in einem umfassenden Fachprogramm zusammengeführt und koordiniert. Ein wichtiger Eckpfeiler des nationalen Fachprogramms ist die Zusammenarbeit mit Organisationen wie dem Pomologenverein e.V. oder dem Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. Zur Förderung von Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich der Erhaltung und innovativen nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt hat das Bundeslandwirtschaftsministerium ein spezielles Programm eingerichtet, für das es jährlich 2 Mio. Euro zur Verfügung stellt. (BMELV)

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