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DBV: Rukwied zum 10-jährigen Jubiläum des BÖLW
Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, gratulierte dem Vorsitzenden des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, zum 10-jährigen Jubiläum des Verbandes. Rukwied überbrachte die Glückwünsche auch im Namen des Öko-Beauftragten des DBV, Dr. Heinrich Graf von Bassewitz. „10 Jahre sind für eine Organisation viel“, betonte Rukwied, „aber wenig für die Idee des Öko-Landbaus, für die Idee einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft“ und wünschte Löwenstein weiterhin viel Erfolg in der Verbandsarbeit. Im DBV würden die Ökolandwirte immer eine Heimat haben und Unterstützung erfahren, bekannte Rukwied vor der Festgemeinde.
Rukwied betonte im Rahmen der Feier, dass unabhängig davon ob Betriebe ökologisch oder konventionell ausgerichtet seien, alle von der Fähigkeit lebten, sich ständig an den Markt, die Natur und Umwelt sowie politische Vorgaben anpassen zu können. Dafür sei viel Unternehmergeist und Innovationsfähigkeit erforderlich.
Rukwied betonte zudem, dass die langfristigen Marktsignale, auch im Ökomarkt günstig sind. Die Landwirtschaft sei eine Zukunfts- und Schlüsselbranche des 21. Jahrhunderts. Es gelte, „mit weniger mehr und besser zu produzieren“. Eine nachhaltige Intensivierung, wie es die Welternährungsorganisation FAO fordere, sei der richtige Weg. Dabei könnten Ökolandwirte von ihren konventionellen Kollegen lernen, und umgekehrt. Großen Handlungsbedarf sieht Rukwied in der Agrarforschung. Nur mit technischem Fortschritt ließen sich die Herausforderungen der Zukunft bewältigen. Dabei dürfe sich kein Öko-Landwirt von den Negativschlagzeilen der letzten Wochen beirren lassen, die immer wieder die Frage aufwarfen „Wie groß darf Öko sein?“. Markt, Wettbewerb und Wachstum machten um die Landwirtschaft schließlich keinen Bogen. (DBV)

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