Landgard: 61,5 Mio. Euro Verlust in 2011

Landgard hat Geschäftsbericht 2011 vorgelegt. Vermarkter muss hohe Verluste verkraften. Vertreterversammlung vertagt Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat.

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Der Vermarkter Landgard hat endlich den lang erwarteten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 vorgelegt. Am Dienstag, 23. Oktober 2012, wurde den Vertretern der Genossenschaft in Kevelaer auf einer Außerordentlichen Vertreterversammlung der Jahresabschluss der Landgard eG vorgelegt. Der Jahresabschluss 2011 war mit Spannung erwartet worden, nachdem die Präsentation des Jahresabschlusses mehrfach verschoben worden war. 

Die Zahlen sind erschreckend: Insgesamt muss die Genossenschaft einen Verlust von rund 61,5 Mio. Euro verkraften. Die Verbindlichkeiten haben sich auf rund 350 Mio. Euro summiert. Der Jahresabschluss 2011 wurde zwar vom Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes testiert, doch die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates wurde auf die nächste Vertreterversammlung verschoben. 

Am 21. Juni 2012 war die planmäßige Vertreterversammlung der Landgard eG, auf der üblicherweise die Bilanz vorgestellt wird, mit geändertem Ablauf durchgeführt worden, da zum damaligen Zeitpunkt noch kein durch den Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes testierter Jahresabschluss vorgelegt werden konnte. Vorstand und Wirtschaftsprüfer hatten damals verkündet, den Abschluss der erforderlichen zusätzlichen Arbeiten und Prüfungshandlungen bis zum 31. Juli 2012 abschließen zu wollen. Doch auch dieser Termin konnte nicht gehalten werden. (ACH) 

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