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Steinfurt-Tecklenburg: Freisprechung
Insgesamt 41 junge Gärtnerinnen und Gärtnern hat die Kreisvereinigung Gartenbau Steinfurt-Tecklenburg jüngst ihre Gesellenbriefe übergeben – sechs von ihnen wurden als Jahrgangsbeste besonders geehrt.
Mit 28 Absolventen stammen die meisten jungen Fachkräfte erneut aus dem Garten- und Landschaftsbau, gefolgt von den Fachrichtungen Baumschule (8), Zierpflanzenbau (3), Gemüsebau (1) und Obstbau (1). Und sie alle haben damit ein wichtiges berufliches Ziel erreicht, wie Manfred Roeßmann, Kreisgärtnermeister der Kreisvereinigung Gartenbau Steinfurt-Tecklenburg, und Michael Reiffenschneider als Vorsitzender des Bezirksverbandes Münsterland im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW, betonten.
Wie Michael Reiffenschneider ausführte, ist die Ausbildung zur Fachkraft zwar abgeschlossen, doch die jungen Gärtnerinnen und Gärtner sollten nicht aufhören zu lernen: „Jetzt geht es erst richtig los.“ Und er machte deutlich, wie wichtig Gärtner für die Gesellschaft sind. Denn Gärtner tragen dazu bei, dass dem Klimawandel Einhalt geboten und Feinstaub verringert wird – und dies nicht durch einfache bürokratische Plakettierungen, sondern vielfach durch den Einsatz von Pflanzen. Er empfahl den Absolventen, die Chancen für eine Weiterbildung zum Meister oder Agrarbetriebswirt zu nutzen. „Die Betriebe empfangen Fachkräfte mit offenen Armen.“
Wie wichtig Gärtner sind, machte auch Berufskolleg-Lehrer Peter Fipke mit Hilfe mehrere Absolventen deutlich – anhand von Redewendungen, die im Laufe der Jahrhunderte zu Volksweisheiten geworden sind: „Schläft der Gärtner, sät der Satan Unkraut.“
Als Prüfungsbeste in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau wurden die jetzigen Landschaftsgärtner Marius Wolf (Ausbildungsbetrieb Norbert Krabbe GmbH & Co. KG, Ochtrup), Michael Reinersmann (Fa. André Eikelmann, Alverskirchen) und Yvonne Fiedler (GaLaBau Henkhaus GmbH, Gronau) ausgezeichnet. Die Prüfungsbesten im sogenannten Produktionsgartenbau sind Kevin Hölscher (Fa. Josef Thiemann, Hörstel), Andreas Möller (Baumschule Norbert Artmeyer, Hörstel) und Martin Schulte (Baum- und Rosenschulen Georg Riemann, Hopsten). (Quelle: pcw)

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