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Österreich: Bundeslehrlingswettbewerb 2012
Wenn am 27. Juni 2012 der Bundeslehrlingswettbewerb der Floristen im Palast Hohenems in Vorarlberg beginnt, sind für jedes Bundesland die drei besten Jungfloristen am Start und mit ihnen viel Kreativität, feinste Handwerkstechnik und innovatives Trendbewusstsein. In österreichweiten Vorentscheidungen wurden die jeweiligen Landesvertreter ermittelt und man darf gespannt sein, mit welchen jungen Ideen der Floristen-Nachwuchs – allesamt Lehrlinge im 3. Ausbildungsjahr – die Jury in diesem Jahr überraschen wird.
Vorbereitungen auf den Wettbewerb sind voll im Gang
"Ich freue mich auf den Bundeslehrlingswettbewerb in Hohenems und bin neugierig auf die Überraschungen, die uns Vorarlberg bieten wird. Im "Ländle" haben sich stets neue Entwicklungen ergeben, vor allem die Nähe zu den Nachbarn in Deutschland und der Schweiz ergibt ganz neue Zugänge und interessanten Input, was für unsere Branche natürlich überaus spannend ist", sagt Komm.-Rat Rudolf Hajek, der Bundesinnungsmeister der Gärtner und Floristen und Präsident des Blumenbüros Österreich. Die Vorbereitungen für den Bundeslehrlingswettbewerb laufen in Hohenems bereits auf Hochtouren. Innungsmeister Ing. Anton Moosbrugger und seine Stellvertreterin Barbara Schallert arbeiten mit ihrem Team seit Wochen daran, den Bundeslehrlingswettbewerb auch in diesem Jahr zu einer gelungene Veranstaltung und einem Fest für die Floristenbranche und ihre jungen Talente zu machen. Breites Aufgabenspektrum in 5 Disziplinen
Die Aufgabenstellung des Bundeslehrlingswettbewerbs wird den JungfloristInnen einiges abverlangen, gilt es doch, ganz unterschiedliche Werkstücke mit völlig unterschiedlichem Anforderungsprofil zu erstellen: vom Trauerkranz, dem Charakterstrauß, der Tischdekoration, bis zum Brautstrauß und der Interpretationsarbeit.
Die 9-köpfige Jury bewertet die Werkstücke anschließend nach ihrer Ausarbeitung und Gestaltung, der Harmonie der Farben, ihrem kreativen Ausdruck und natürlich nach Kriterien, wie Kreativität und Handwerkstechnik. In einem feierlichen Festakt werden die TeilnehmerInnen des Wettbewerbs am 29. Juni im Hohenemser Löwensaal geehrt und die Siegerin oder der Sieger mit dem Titel "Beste Jungfloristin" bzw. "Bester Jungflorist" ausgezeichnet.
Neu 2012: Verarbeitung von FFP-zertifizierten Blumen und Pflanzen
Das Engagement der heimischen Floristikbranche, verstärkt faire Produkte anzubieten und in den Floristikfachgeschäften einzusetzen, wird nun auch erstmals im Rahmen des heurigen Bundeslehrlingswettbewerbs Eingang finden. Blumen und Pflanzen, die höchste Umwelt- und Sozialstandards im Anbau erfüllen und mit dem von der EU anerkannten Gütesiegel und Nachhaltigkeitslabel FFP – "Fair Flowers Fair Plants" – ausgezeichnet sind, werden von den JungfloristInnen in einer Überraschungsarbeit verarbeitet.
Floristikbranche garantiert Top-Zukunftsperspektiven
Die Leistungen, die der hoch qualifizierte Nachwuchs alljährlich im Rahmen des Bundeslehrlingswettbewerbs zeigt, sind eine Bestätigung für das Engagement der Floristikbranche, wo die Top-Ausbildung für die Jugend und permanente Aus- und Weiterbildung oberste Priorität haben. Die heimischen Ausbildungsbetriebe sichern den JungfloristInnen mit ihrem hohen Qualitätsanspruch beste Zukunftsperspektiven – den Beweis für ihre feinen Handwerkfähigkeiten werden sie erneut in Hohenems liefern.
Ausstellung der Werkstücke und Rahmenprogramm für Interessierte
Am Samstag, dem 30. Juni 2012 sind die Werkstücke, die im Rahmen des Wettbewerbs angefertigt wurden, von 10 bis 16 Uhr in einer öffentlichen Ausstellung zu besichtigen. Dabei können sich die Gäste ein Bild von der hohen Qualität und den Leistungen der jungen FloristInnen machen. Darüber hinaus erwartet sie ein buntes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem jeder Besucher in jeder Altersgruppe auf seine Kosten kommt: von Kindern und Jugendlichen bis hin zu den Senioren.

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