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Waldfriedhöfe: Letzte Ruhe unter alten Bäumen
Die Möglichkeit, in der natürlichen Umgebung eines Waldes beigesetzt zu werden, ist für viele Menschen ein tröstlicher Gedanke. In Deutschland bieten Waldfriedhöfe den einzig zulässigen und zugleich würdevollen Rahmen dafür. Seit deren Einführung wächst die Nachfrage nach Urnengräbern an den Wurzeln eines Baumes stetig.
Jetzt unterzeichnete die Landwirtschaftskammer Niedersachsen einen Rahmenvertrag mit der RuheForst GmbH, die als bundesweiter Betreiber von Waldfriedhöfen ihre Aktivitäten in Niedersachsen weiter ausbauen will. Als Land- und forstwirtschaftliche Fachbehörde vertritt die Landwirtschaftskammer 50.000 private Waldbesitzer in Niedersachsen. Mit dieser Kooperation erfährt das Netzwerk RuheForst eine entscheidende Verstärkung beim Ausbau weiterer Standorte, so die Landwirtschaftskammer in einer Pressemitteilung.
Zu RuheForst-Wäldern können sowohl kommunale als auch kirchliche und private Wälder umgewidmet werden, wenn sie besondere Anforderungen dafür erfüllen. Vor allem ältere, gepflegte und landschaftlich schön gelegene Wälder werden als Waldfriedhöfe ausgewählt. Sie sollten abwechslungsreich sein und über besondere Naturmerkmale verfügen wie beispielsweise alte Buchen und Eichen, Vogelhecken oder besondere Findlinge.
Für mindestens 99 Jahre werden die Waldfriedhöfe dann unter Schutz gestellt und nachhaltig bewirtschaftet. Die Landwirtschaftskammer sieht in der dauerhaften pfleglichen Nutzung der Waldflächen einen weiteren Fortschritt in der ökologischen Bewirtschaftung niedersächsischer Wälder. Darüber hinaus fänden die Menschen in den Ruheforsten nicht nur Erholung und Entspannung, sondern im ständigen Wandel der Natur auch einen tröstlichen Rahmen für Abschied und Gedenken. Pflege und Betreuung der Waldfriedhöfe unterliegt ausgebildeten Förstern. Vor allem die Arbeit dieser Fachleute garantiere die Aufrechterhaltung der hohen Qualität der RuheForste über einen langen Zeitraum hinweg, so die Kammer. (Quelle: lwknds)

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