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Obstblüte: Bienen und Hummeln emsig unterwegs
Wenn die Natur erwacht ist und die Obstbäume blühen, beginnt auch die Zeit der Honigbienen, Hummeln und Wildbienen. Sie alle tragen mit ihrer emsigen Arbeit zu einer erfolgreichen Obsternte bei, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Pressemeldung. Viele unserer heimischen Kulturpflanzen sind zwingend auf den Transport des Blütenstaubs von Blüte zu Blüte durch Insekten angewiesen. Dabei sind diese oft nicht nur Garanten der Erntemenge, sondern auch der Qualität des Ernteprodukts. So fördert zum Beispiel eine gute Befruchtung bereits die Haltbarkeit von Äpfeln bei der späteren Lagerung.
Im Alten Land werden die Imker darüber informiert, wann sie ihre Bienenstöcke aufstellen können. Dort genießen die bestäubenden Insekten zur Blütezeit einen besonderen Schutz, der über die gesetzlichen Bestimmungen der Bienenschutzverordnung hinausgeht. Während des täglichen Bienenfluges werden auch bienenverträgliche Präparate, z. B. zur Pilzbekämpfung, aber auch Blattdünger nicht in die offene Blüte gesprüht. Die Obstbauern des Alten Landes verzichten also freiwillig auf Pflanzenschutz- und Blattdüngemaßnahmen am Tage und behandeln blühende Kulturen erst nach dem täglichen Bienenflug.
An die Besitzer von Haus- und Kleingärten wird appelliert, die Bemühungen von Obstbauern und Imkern beim Schutz der Bienen zu unterstützen. Falls auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Hobbygarten nicht ganz verzichtet werden kann, ist vor dem Gebrauch der Präparate die Gebrauchsanweisung genau zu lesen. Es gibt eine ganze Reihe von Mitteln, die während der Blüte zum Schutz der Bestäubungsinsekten nicht eingesetzt werden dürfen. Aber auch bienenungefährliche Mittel sollten möglichst erst spät abends, also nach dem täglichen Bienenflug eingesetzt werden. (Quelle: lwknds)

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