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LAG: Standortekonzept überdenken
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Landjugend Nordrhein (LAG) verfolgt die Diskussion um das „Standorte- und Organisationskonzept“ der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit großer Sorge. Wie der Vorsitzende der LAG, Stefan Hetzer, nach Angaben des Rheinischen Landwirtschaft-Verbandes (RLV) in einem Brief an Kammerpräsident Johannes Frizen und Kammerdirektor Dr. Martin Berges feststellt, würden die Geschäftsbereiche Zentrale Dienste, EG-Zahlstelle und Förderung, Berufsbildung, Betriebsentwicklung und Beratung, das Unternehmenszentrum LUFA NRW sowie die Kammerleitung in Münster konzentriert und der Standort Roleber völlig aufgegeben.
Nach Ansicht der Landjugendlichen könne es damit zu einem Ungleichgewicht der Kammerstandorte zwischen Rheinland und Westfalen kommen, was in einem Flächenbundesland wie Nordrhein-Westfalen problematisch sei. Die räumliche Entfernung könne zu einer Entfremdung des Berufsstandes von der Landwirtschaftskammer führen, schreibt Hetzer.
Die Landjugendlichen seien sich durchaus bewusst, dass sich die Kammer neu Aufstellen wolle und müsse, um vor allem Kosten zu reduzieren. Allerdings sollte das Standorte- und Organisationskonzept noch einmal genau überdacht werden, da die Mitglieder der LAG angesichts der unsicheren Finanzierung der Landwirtschaftskammer berechtigte Zweifel hätten, ob alle Bestandteile des Konzeptes finanzierbar und genehmigungsfähig seien, so Hetzer abschließend.

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