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Großbrand zerstört 5.500 m² Gewächshausfläche
In der Gärtnersiedling Gönnebek, Schleswig-Holstein kam es in der Nacht zum 29. März zu einem Großbrand. Im betroffenen Betrieb brannten Produktionsgewächshäuser von 5.500 m² vollständig aus. Alle übrigen Gewächshäuser sowie die Vermarktungseinrichtung blieben komplett unbeschädigt. Der Betrieb ist damit weiterhin voll lieferfähig.
Das Feuer konnte sich durch die noch vorhandenen alten, normal entflammbaren (B3-) Energieschirmtücher sehr schnell ausbreiten und entwickelte insbesondere in den Bereichen, in denen sich keine Kulturen auf den Tischen befanden, eine erhebliche Zerstörungsmacht. Durch das brennend herunterfallende Schirmmaterial wurden die Kunststoffauflagen der Mobiltische, auf denen keine Kulturen beziehungsweise die Kulturen nicht Topf an Topf standen, entzündet. Hierdurch erhielt das Feuer zusätzliche Nahrung und konnte so deutlich mehr Schaden anrichten. Im Gegensatz hierzu geriet die Kunststoffauflage derjenigen Tische nicht in Brand, wo die Kulturen Topf an Topf standen. Allerdings ist auch hier erheblicher Schaden entstanden.
Die Flammen hinterließen stark verrußtes bis komplett zerstörtes Glas, teils erheblich verformte Gewächshauskonstruktionen sowie einen Totalschaden der Kulturen, die aus verkaufsfertigen Begonien und blühenden Topfpflanzen bestanden.
Bereits am Morgen des 29. März war ein Experte der Gartenbau-Versicherung zur Schadenfeststellung vor Ort. Nach Freigabe der Brandstelle konnte die Beurteilung des Schadens in der darauffolgenden Woche fortgesetzt werden. Die Schadenursache bleibt bisher jedoch ungeklärt. Nach derzeitiger Vermutung könnte das Feuer durch einen technischen Defekt ausgelöst worden sein. Die Gartenbau-Versicherung geht von einem Schaden in Höhe von 300.000 bis 500.000 € aus. (GV)

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