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Schweiz: Nur geringe Feuerbrand-Schäden im 2011
2011 war ein glückliches Jahr für Obstbauern: In den meisten Erwerbsanlagen trat nur wenig Feuerbrand auf. Insgesamt mussten zwei Hektar gerodet werden.
In 357 Gemeinden wurden im letzten Jahr Feuerbrand-Fälle registriert – 31 Gemeinden mehr als im Vorjahr. Dennoch fielen die Schäden im Obstbau gering aus, schreibt die „Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau“. So herrschten während der Hauptblüte Mitte April keine optimalen Witterungsbedingungen für die Verbreitung des Feuerbrands. Am 10. Mai wurde im Kanton Luzern der erste Blütenbefall auf einem Apfelbaum der Sorte Golden Delicious festgestellt. In der Folge wurden weitere Fälle in anderen Kantonen registriert.
Feuerbrand wurde in der Schweiz zum ersten Mal im Jahr 1989 entdeckt. Seit 1994 kommt es zu einer verstärkten Ausbreitung des Feuerbrandes. Besonders verheerend war das Jahr 2007: Mehr als 100 Hektar Erwerbsanlagen mussten gerodet werden. Bei den Hochstammbäumen waren Zehntausende befallen. (Quelle: lid)

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