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GABOT, 28.03.2016 - 06:52 Uhr
*Baumschule, *Gemüse/Obst, *Zierpflanzenbau, Zulieferer

Bayer CropScience: In Deutschland sehr gut aufgestellt

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2015 war für Bayer ein sehr erfolgreiches Jahr. "Bayer hat seine Marktposition in Deutschland ausgebaut. Wir haben im Marktanteil weiter zugelegt", sagte der Geschäftsführer von Bayer CropScience Deutschland, Dr. Helmut Schramm, gleich zu Beginn des Jahres-Pressegesprächs des Unternehmens in Eltville. "Besonders stark gewonnen haben wir mit unseren Getreideherbiziden. In diesem Segment als auch bei Getreidefungiziden bleibt Bayer die Nr. 1 im deutschen Pflanzenschutzmarkt. Daneben verfügt unser Unternehmen bei Mais- und Rübenherbiziden über führende Positionen. Auch das Geschäft mit Rapssaatgut konnten wir mit der Einführung einer weiteren Hybridsorte weiter voranbringen. Und bei den Nachhaltigkeits-Aktivitäten unter der Initiative Bayer ForwardFarming haben wir neue Akzente gesetzt."

Bayer hat nach der wirtschaftlichen und rechtlichen Trennung von Covestro die Weichen für eine erfolgreiche Entwicklung als Life-Science-Unternehmen gestellt. Der Konzern hat das Portfolio in den vergangenen Jahren deutlich zugunsten der Life Sciences-Bereiche Gesundheit und Agrarwirtschaft weiterentwickelt. Bayer ist nun in einer sehr starken Position, in der es sich ganz auf diese Geschäfte fokussieren kann. "Ziel der neuen Organisation mit den drei Divisionen Pharmaceuticals, Consumer Health und Crop Science ist es, die Strategie von Bayer als führendem Life-Science-Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und uns mit noch mehr Innovationskraft, einer Stärkung der Kundenorientierung und ausgeprägten Geschäftsprozess-Exzellenz gegenüber dem Wettbewerb noch schlagkräftiger aufzustellen.", sagte Dr. Schramm.

Die Kernaufgabe der Landwirtschaft ist nach wie vor die Produktion von Nahrungsmitteln in ausreichender Menge mit hohen Qualitäten. Dies unterstützt Bayer aktiv mit seinen Innovationen. Extensivierung ist kein probates Mittel, den globalen Herausforderungen zu begegnen.

Der Pflanzenschutzbranche, aber auch der gesamten Landwirtschaft, bereitet die restriktive Zulassungspraxis große Probleme. "Den deutschen Landwirten fällt die wirksame Bekämpfung von Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten wegen fehlender Produktzulassungen immer schwerer", brachte Dr. Schramm die zunehmend prekäre Situation auf den Punkt.

Obwohl die Regulierung von Pflanzenschutzmitteln in Europa bisher schon zu einem der strengsten Zulassungsverfahren der Welt unterliegt, erfolgte mit der EU Pflanzenschutzverordnung (EG) Nr. 1107/2009 eine weitere, sehr deutliche Verschärfung. Nach dieser Verordnung dürfen bestimmte Pflanzenschutz-Wirkstoffe bereits dann nicht mehr zugelassen werden, wenn sie in konzentrierter Form ungünstige Eigenschaften aufweisen. Für den Pflanzenschutz bedeutet die Einführung dieser Ausschlusskriterien ("cut-offs") eine Abkehr von der bislang praktizierten wissenschaftlichen Risikobewertung hin zu rein einer theoretischen Gefahrenbetrachtung. Hinzu kommt die vergleichende Bewertung von Pflanzenschutzmitteln, wodurch sichere Pflanzenschutzmittel, die "zu ersetzende Wirkstoffe" enthalten, dem Markt entzogen werden.

Als ein Beispiel für eine realitätsferne Zulassungspraxis zog Dr. Schramm die EFSA-Leitlinie zur Risikobewertung für Bienen, das sogenannte Bee Guidance Document, heran. Um eine einzige Feldstudie nach den Vorstellungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) durchzuführen, braucht es ein Versuchsareal von 448 Quadratkilometern. Das entspricht einer Fläche, die fast doppelt so groß ist wie Frankfurt am Main oder etwa halb so groß wie Berlin.

Auch die Hoffnungen in die zonale Zulassung von Pflanzenschutzmitteln wurden bisher enttäuscht. Es fehlt weiterhin an Harmonisierungsschritten und die Abstimmung zwischen den Zulassungsbehörden der Mitgliedsstaaten funktioniert noch nicht.

Von den finalen Definitionen und Auslegungen wird abhängen, wie viele Wirkstoffe und Pflanzenschutzmittel zukünftig noch zur Verfügung stehen. Der Verlust ganzer Wirkstoffgruppen gefährdet ein effizientes Resistenzmanagement und gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft.

In der Landwirtschaft sind innovative Anbaulösungen gefragt. Dabei ist neben wirtschaftlichen auch ökologischen und gesellschaftlichen Ansprüchen Rechnung zu tragen. Dass diese scheinbar widersprüchlichen Zielsetzungen doch in Einklang gebracht werden können, zeigt Bayer mit der Initiative Bayer ForwardFarming, der Wissens- und Kommunikationsplattform für nachhaltige Landwirtschaft. Konkret handelt es sich dabei um ein globales Netzwerk von Referenzbetrieben, den sogenannten Bayer ForwardFarms. Die erste Bayer ForwardFarm in Deutschland ist der Damianshof von Bernd Olligs in Rommerskirchen im Landkreis Neus.

Als Anbieter von innovativen Pflanzenschutzmitteln und hochwertigem Saatgut engagieren wir uns hierzulande insbesondere in folgenden Nachhaltigkeitsbereichen: Förderung der Biodiversität und der Bienengesundheit, Schutz der Gewässer und Anwender. Bei diesen Themen sehen wir uns in der Verantwortung, Lösungen aufzuzeigen und halten als Unternehmen wegweisende Lösungen bereit. Bayer ForwardFarming bietet hier beste Möglichkeiten für den Dialog.

"Mit der Food-Chain-Partnership-Initiative demonstriert Bayer sein weltweites Engagement für nachhaltige Landwirtschaft, sichere Lebensmittel und Ernährungssicherheit", erklärte Dr. Schramm. Wesentlicher Bestandteil dieser globalen Bayer-Strategie ist die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten der Wertschöpfungskette, von den Erzeugern über Verarbeitungsbetriebe bis zum Handel. Bayer fördert die Bildung dieser Partnerschaften und unterstützt die Produzenten im Feld mit innovativen Produkten, integrierten Lösungen und seiner Kompetenz im Bereich des nachhaltigen Pflanzenschutzes. Das Unternehmen fördert damit den Absatz der landwirtschaftlichen Erzeugnisse auf den unterschiedlichen Wertschöpfungsebenen – und das weltweit. Mit Blick auf die Sekundärstandards des Lebensmitteleinzelhandels hierzulande, das heißt unter anderem die Reduktion gesetzlicher Höchstmengen und die Limitierung der Anzahl der erlaubten Wirkstoffe in einer Kultur, sucht Bayer ebenfalls den Dialog. „Es macht keinen Sinn, wenn der Lebensmitteleinzelhandel ohne jegliche Fachkompetenz de facto als zusätzliche Registrierungsbehörde fungiert und dadurch die Autorität der Zulassungsbehörden untergräbt. Bezogen auf zum Beispiel das Resistenzmanagement, erschweren letztendlich die zusätzlichen Auflagen eine gute landwirtschaftliche Praxis ohne Mehrwert für Mensch, Tier und Umwelt. Auch hier unterstützt die Food-Chain-Partnership-Initiative die Akteure im Markt“, machte Dr. Schramm seinen Standpunkt deutlich.

Dr. Schramm hob die Rolle des Landwirtes als besonders glaubwürdigen und vertrauensvollen Botschafter der modernen Landwirtschaft hervor. Für den modernen Pflanzenschutz gibt es ausreichend gute Argumente. Dr. Schramm sagte hierzu: “Wir haben konkrete Maßnahmen ergriffen, Vorzüge des modernen Pflanzenschutzes zu kommunizieren. So hat Bayer die Initiative „Agrar Dialog“ auf den Weg gebracht. „Agrar Dialog“ hat die wichtigsten und häufigsten Fragen zum Pflanzenschutz zu den vier Themenfeldern „Nutzen“, „Recht“, „Sicherheit“ und „Umwelt“ zusammengestellt und auch direkt beantwortet. Es gibt eine gedruckte Ausgabe – zunehmend beliebter ist die Agrar Dialog-App. Durch die Interaktion können die Anwender der App neue, bislang nicht beantwortete Fragen einreichen. Mit der Aktion „Schau ins Feld!“ will die Initiative „Pflanzenschützer“ des IVA veranschaulichen, welche Auswirkungen der Verzicht auf Pflanzenschutz in unseren Ackerkulturen hat. In Form von Spritzfenstern wenden die teilnehmenden Landwirte auf kleinen Teilflächen keine Pflanzenschutzmittel an. Die Hauptfläche wird praxisüblich behandelt. Im direkten Vergleich werden die unweigerlichen Folgen eines fehlenden Pflanzenschutzes auch dem Laien dann schnell deutlich. Aufgestellte Informationstafeln informieren die Passanten über den Nutzen des Pflanzenschutzes. Nachdem im vergangenen Jahr rund 200 engagierte Landwirte bei der erstmaligen Aktion der Initiative „Die Pflanzenschützer“ bundesweit 300 Schau-Fenster auf ihren Feldern anlegten, verdoppeln weitere Teilnehmer in dieser Saison die Anzahl auf rund 600 Spritzfenster.

Als Antwort auf die aktuellen Herausforderungen hat sich das „Forum Moderne Landwirtschaft e. V. (Forum ML) etabliert. Hintergrund ist die Überzeugung der Mitglieder, dass die anstehenden Herausforderungen für die Land- und Agrarwirtschaft nur gelöst werden können, wenn sich die Branche hinsichtlich Information und Kommunikation mit der Gesellschaft moderner, offensiver und sichtbarer aufstellt. „Wir werden zukünftig noch mehr Kommunikationselemente miteinander verzahnen und die Mitglieder eng an die Organisation binden“, so Dr. Schramm, der zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrates des Forums Moderne Landwirtschaft ist.

Der Verband Deutscher Agrarjournalisten e. V. (VDAJ) richtet 2016 den Kongress der Internationalen Föderation der Agrarjournalisten (IFAJ) in Bonn aus. Rund 250 Fachjournalisten aus aller Welt, die ein Publikum von ca. 30 Millionen Rezipienten erreichen, werden erwartet. Das Leitthema des IFAJ-Kongresses 2016 ist Nachhaltigkeit in der deutschen Landwirtschaft. Bayer CropScience Deutschland unterstützt als „Partner Innovation“ die Ausrichtung des Kongresses von der ersten Stunde an. Dr. Helmut Schramm hierzu: „Forschung und Entwicklung nehmen im Programm des internationalen Agrarjournalistenkongresses eine zentrale Rolle ein. Bayer ist als international führendes und forschungsstarkes Unternehmen an zentralen Stellen in das Fach- und Bildungsprogramm des Kongresses eingebunden.

Bayer hat den Anbieter von Diagnose- und Warndiensten proPlant Gesellschaft für Agrar- und Umweltinformatik mbH übernommen und in die Bayer Digital Farming GmbH überführt. Damit baut Bayer seine Aktivitäten auf dem Gebiet der Digitalisierung der Landwirtschaft kontinuierlich weiter aus. „Mit der Übernahme von proPlant erweitern wir unsere Technologie-Plattform, auf deren Basis wir neue digitale Lösungen für eine nachhaltige Ressourcen effiziente Agrarproduktion entwickeln“, sagte Dr. Schramm. Die Digitalisierung kann Landwirten zeitnahe und feldspezifische Entscheidungsgrundlagen liefern – von der Auswahl der richtigen Sorte über eine möglichst genaue Dosierung und die Ermittlung des optimalen Zeitpunktes für Pflanzenschutzmaßnahmen bis hin zur frühzeitigen Erkennung von pflanzlichen Stressfaktoren.

Der Geschäftsführer Dr. Schramm zieht Bilanz: „Bayer CropScience hat im Markt ein Top-Image und ist in allen Belangen hervorragend positioniert. Die größte Herausforderung in der Pflanzenschutzbranche bleibt die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Bei der Kommunikation wird es zukünftig darauf ankommen, nicht nur alleine, sondern vor allem in Partnerschaften unter Einbeziehung der Landwirte zu handeln.“

Rückblick 2015 – Marketingschwerpunkte 2016
Dr. Jörg Weinmann, Leiter Marketing von Bayer CropScience Deutschland, untermauerte die Aussagen des Geschäftsführers zum Markt 2015 und gab einen positiven Ausblick für 2016. „In fast allen Indikationen konnten wir stärker wachsen als der Markt. Wir haben unseren Marktanteil weiter gesteigert“, so Dr. Weinmann. Für die anstehende Pflanzenschutzsaison 2016 ist Bayer sehr gut aufgestellt, seine Führungsposition in einem stabilen bis leicht wachsenden Markt weiter auszubauen. Das Unternehmen hat das Ziel, die starken Bayer-Marken weiter zu etablieren.

Dr. Weinmann ging auf die bedeutsamen Pflanzenschutz-Segmente und das Rapssaatgutgeschäft ein: „Im Segment Getreideherbizide haben wir in den vergangen Jahren auf der Basis eines erstklassigen Portfolios unsere Marktführerschaft kontinuierlich ausgebaut und sehen auch für 2016 beste Chancen. Durch einen vielerorts milden Winter sind die Ungräser und Unkräuter weiter entwickelt. Diese Ausgangslage erfordert leistungsstarke Herbizide. Hierfür steht das Bayer-Portfolio mit den Frühjahrsprodukten Atlantis®, Atlantis® Komplett, Husar® Plus, Attribut® und Hoestar® Super. Bei Getreidefungiziden haben wir das Ziel, mit den Xpro-Hochleistungsfungiziden den Platz 1 zu verteidigen und den Markt auf die Einführung von Ascra® Xpro in 2017 vorzubereiten. Mit der Einführung von Maister® power haben wir erstmals im Segment Maisherbizide die Chance, nach der Marktführerschaft zu greifen. Ein hoch gestecktes Ziel – aber zusammen mit den weiteren Herbiziden Laudis® und Aspect® bieten wir beste Lösungen für alle Standorte bzw. alle Ungras- und Unkrautprobleme. Das Wachstum im Raps-Saatgutgeschäft stellt eine weitere wichtige Herausforderung dar. Es geht um den weiteren Ausbau des Sortenportfolios – in diesem Jahr mit Inventer®, einer weiteren leistungsstarken Hybride.“

Der digitale AgrarBerater
Kulturpflanzen brauchen Schutz vor Pilzen, Schädlingen und Unkräutern. Doch welche Produkte helfen? Wie kann man vorsorgen? Wer berät Landwirte und Händler? Antworten auf diese Fragen gibt die wichtigste Beratungsunterlage aus dem Hause Bayer: der AgrarBerater. Die jüngste Entwicklung ist die AgraBerater-App.

Dr. Weinmann hierzu: „Mit dieser App sind Landwirte, aber auch Händler und Berater schnell und überall auf der sicheren Seite. Versuchsergebnisse aus allen Regionen Deutschlands, Pflanzenschutz- und Sortenempfehlungen liefern ihnen eine solide Grundlage für Entscheidungen, wie Ernteerträge geschützt und gesteigert werden können.

erständlich aufbereitete Informationen über Wirkstoffe, Aufwandmengen, Anwendungszeiträume und Gebindegrößen geben zusätzlich Sicherheit. Detaillierte Fotos von Unkräutern, Schadinsekten oder Pilzen erläutern die Einsatzschwerpunkte der Produkte und sind somit eine perfekte Ergänzung des Beratungsangebotes.“ Die AgrarBerater-App gibt es in Versionen für iPhone, iPad und Android-Geräte. Ihr besonderes Plus: Sie funktioniert auch ohne Internetverbindung.

Eine besondere Stärke von Bayer war zu jeder Zeit die Servicepalette rund um die Produkte des Unternehmens. Hier sind neue Angebote in der Vorbereitung, die auf den DLG-Feldtagen vorgestellt werden.

Pflanzenschutz, Saatgut, Digitalisierung – Bayer-Innovationen 2016
„Mit unserem innovativen Produktportfolio für Deutschland bieten wir zuverlässige Produktlösungen für alle relevanten Pflanzenschutzsegmente im Ackerbau“, sagte Dr. Hans-Josef Diehl, Leiter Entwicklung des Unternehmens, zu Beginn seiner Ausführungen. „Wir freuen uns auf die anstehende Markteinführung von MaisTer® power in Deutschland. Mit Inventer® werden wir eine weitere Rapshybridsorte vermarkten. Im höchsten Maße innovativ ist unser Ansatz, den wir mit dem digitalen Gewässerschutzberater verfolgen.“

MaisTer® power ist eine Kombination aus den bekannten Wirkstoffen Foramsulfuron und Iodosulfuron sowie dem Wirkstoff Thiencarbazone-methyl, der bisher nicht in Deutschland vertrieben wurde und dem Safener Cyprosulfamide. Das Produkt ist als ölige Dispersion (OD) formuliert. Die Zulassung wurde mit einer Aufwandmenge von bis zu 1,5 l/ha beantragt. Das Produkt kann als Terbuthylazin-freie Lösung solo oder in Kombination mit Bodenherbiziden, zum Beispiel Aspect®, eingesetzt werden, um dem Mais eine ungestörte Jugendentwicklung zu ermöglichen. Das Wirkungsspektrum umfasst die wirtschaftlich wichtigsten Ungräser- sowie Unkrautarten, inklusive Knötericharten.

Das Bundessortenamt hat Ende 2015 die Bayer-Rapssorte Inventer® zugelassen. Die vitale Hybride Inventer® zeichnet sich insbesondere durch ihr hohes Ertragspotenzial, eine sehr gute Pflanzengesundheit sowie eine zügige Entwicklung vor Winter aus. Die Kenngrößen Kornertrag, Ölgehalt und Ölertrag wurden durchweg vom Bundessortenamt mit hoch bis sehr hoch (Boniturnote 8) bewertet. Inventer® wird das Bayer-Winterrapshybridportfolio neben Fencer® und Flyer® mit Blick auf die kommende Aussaat hervorragend ergänzen. Die Liniensorten Patron® und Letitia® runden das Portfolio ab.

Bayer hat sich verpflichtet, Strategien und Lösungsansätze für einen nachhaltigen Gewässerschutz zu entwickeln. Hierzu gehören unter anderem Maßnahmen zur Reduzierung von Run off. Run off ist der Abfluss von Oberflächenwasser, in welchem auch Pflanzenschutzmittel gelöst sein können. Vor diesem Hintergrund entwickelt Bayer zusammen mit dem GeoInformationsDienst (GID) und dem Institut für Geographie der Universität Hamburg eine Web-GIS gestützte Plattform zum Gewässerschutz in der Landwirtschaft, den Digitalen Gewässerschutzberater.

Dr. Diehl sieht einen unmittelbaren Nutzen für den Gewässerschutz: „Kartengestützte Informationen zu den Standortbedingungen sowie schlagspezifische Informationen erfassen das generelle, aber auch das tagesaktuelle Risiko durch Oberflächenabfluss und Bodenerosion und setzen es in Verbindung zu benachbarten Gewässer. Aufgrund der Verknüpfung aller Parameter und der Einbeziehung der Wetterprognose kann schlussendlich eine Spritzempfehlung ausgesprochen werden. Daneben kann beispielsweise aufzeigt werden, an welchen Gewässerabschnitten Einträge durch die gezielte Anlage von Saumstrukturen, wie Formen der Begrünung, verhindert werden können.“

Mit der Webanwendung kann der Benutzer von zu Hause am PC oder unterwegs mit dem Tablet verschiedene Maßnahmen für eine optimierte Landnutzung digital modellieren. Hierbei werden sowohl ökonomische Erfordernisse des Landwirtes, als auch die Anforderungen des Gewässerschutzes berücksichtigt.

Bayer ForwardFarming macht Nachhaltigkeit konkret
Um den wachsenden Herausforderungen zu begegnen, hat Bayer ein integriertes Konzept für nachhaltige Landwirtschaft entwickelt, welches sowohl wirtschaftliche und ökologische als auch soziale Belange berücksichtigt. Bayer ForwardFarming bietet integrierte Kulturlösungen an, die den Einsatz von hochwertigem Saatgut, chemischem und biologischem Pflanzenschutz sowie passgenauen Serviceleistungen umfassen. Die umfangreiche Produktverantwortung von Bayer steht für eine sichere und hohe Qualität der Produkte über deren gesamten Lebenszyklus. Dies schließt eine kontinuierliche Verbesserung von Anwender-, Verbraucher- und Umweltschutz mit ein. Partnerschaften, die Bayer mit allen Akteuren der Wertschöpfungskette eingeht, leisten einen Beitrag, das Potenzial moderner Landwirtschaft voll auszuschöpfen und weiterzuentwickeln. Aus dem Konzept entstanden ist die internationale Initiative Bayer ForwardFarming – eine Wissens- und Kommunikationsplattform, die innovative Praktiken für eine nachhaltige Landwirtschaft demonstriert.

Belinda Giesen-Druse, bei Bayer CropScience Deutschland GmbH verantwortlich für Bayer ForwardFarming und Biodiversität veranschaulichte anhand des Damianshofes – der ersten Bayer ForwardFarm in Deutschland – dass es auf der Basis unterschiedlicher Einzelmaßnahmen reichlich Gelegenheit gibt, die Umwelt zu schonen und gleichzeitig erfolgreich zu wirtschaften: „Beispielsweise lässt sich die Biodiversität in der Landwirtschaft durch vielfältige miteinander vernetzte, ökologische Aufwertungsmaßnahmen verbessern. So leisten so genannte Feldlerchenfenster einen positiven Beitrag, damit sich die regional selten gewordene Vogelart wieder ansiedeln kann. Zwischen Ackerflächen und entlang von Wirtschaftswegen hat der Betriebsleiter des Damianshofes, Bernd Olligs, ein- und mehrjährige Blühflächen angelegt. Diese Maßnahmen eignen sich hervorragend, die Artenvielfalt von Insekten, Feldvögeln und kleinen Säugetieren zu erhöhen. Insbesondere mehrjährige Blühstreifen bieten als dauerhafte Landschaftsstrukturen Nahrung, Lebensraum und Deckung. Die Biodiversitätsmaßnahmen werden mit der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, der Flächenagentur Rheinland und der OICOS Konzept GbR gemeinsam entwickelt und bearbeitet.“

Aber auch auf anderen Gebieten hält Bayer wegweisende Lösungen bereit: Das Phytobac-System hat mit Blick auf den Gewässerschutz eine Alleinstellung im Markt. Damit kann der Eintrag von Pflanzenschutzmitteln in Oberflächengewässer beim Befüllen und Reinigen von Spritzgeräten auf dem Hofgelände vermieden werden.

Nachhaltigkeit beschränkt sich aber keineswegs nur auf die Umwelt. Es geht dabei auch um die Sicherheit von Anwendern beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. In diesem Zusammenhang nimmt das mehrfach DLG-prämierte EasyFlow-System eine Vorreiterrolle ein. Aber es geht auch um die richtige Schutzkleidung bei der Handhabung von Pflanzenschutzmitteln. Neben der Bayer ForwardFarm „Damianshof“ bewertet Bayer gemeinsam mit Partnern aus dem Naturschutz auf vier weiteren landwirtschaftlichen Betrieben die Effekte von ökologischen Aufwertungsmaßnahmen in der landwirtschaftlichen Praxis: Zwei Betriebe mit Mais-betonten Fruchtfolgen am Oberrheingraben, eine Agrargenossenschaft in der Gemeinde Hohenzieritz (Mecklenburg-Vorpommern) und eine Erzeugerorganisation mit dem Schwerpunkt Apfelproduktion bei Dresden. Darüber hinaus demonstriert Bayer auf insgesamt 14 Betrieben in Deutschland integrierte Kulturlösungen einschließlich der entsprechenden Diagnose- und Prognosewerkzeuge für den zielgerichteten Produkteinsatz. Auf den meisten Betrieben werden auch unterschiedlichste Biodiversitätsmaßnahmen aufgezeigt. Weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen werden auf diesen Betrieben sukzessive installiert.

„Nachhaltigkeit hat wirklich viele Aspekte. Was sie jedoch alle verbindet, ist die Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt. Zudem zeichnet alle Nachhaltigkeitsmaßnahmen aus, dass sie reibungslos in den betrieblichen Ablauf integriert werden können. Unter dem Dach Bayer ForwardFaming beweisen wir diesen Anspruch“, resümierte Giesen-Druse. (BAYER GROUP)  


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