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GABOT, 26.02.2016 - 10:05 Uhr
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Bayer: Erneutes Rekordjahr

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Der Bayer-Konzern war im Geschäftsjahr 2015 strategisch und operativ sehr erfolgreich. „Operativ war es erneut ein Rekordjahr für Bayer. Der Umsatz lag mit über 46 Mrd. Euro so hoch wie nie zuvor in der Geschichte des Unternehmens. Auch beim bereinigten Ergebnis erreichten wir mit einem deutlichen Plus von rund 18% ein neues Rekordniveau von über 10 Mrd. Euro“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers am Donnerstag auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leverkusen. „Strategisch haben wir alle notwendigen Schritte unternommen, um Bayer zu einem reinen Life-Science-Unternehmen zu machen“, sagte Dekkers. So habe Bayer den früheren Teilkonzern MaterialScience unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht und mit der Neuorganisation die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens gestellt. Für das laufende Jahr stellte Dekkers ein weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum in Aussicht.

Der Konzernumsatz erhöhte sich im Jahr 2015 um 12,1% auf 46,324 (Vorjahr: 41,339) Mrd. Euro. Währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) entspricht das einem Zuwachs von 2,7%. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 18,2% auf 10,266 (8,685) Mrd. Euro. Die gute Geschäftsentwicklung ging einher mit höheren Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (ca. 740 Mio. Euro Erhöhung gegenüber Vorjahr). Währungseffekte trugen mit etwa 680 Mio. Euro positiv zum Ergebnis bei. Das EBIT stieg um 15,8% auf 6,250 (5,395) Mrd. Euro. Darin enthalten sind per saldo Sonderaufwendungen von 819 (438) Mio. Euro. Diese resultierten im Wesentlichen aus der Konsolidierung von Produktionsstätten, der Integration erworbener Geschäfte und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Verselbstständigung und dem Börsengang von Covestro. Positiv wirkte sich ein Sonderertrag aus einem Rechtsfall in Verbindung mit einer Vertrags- und Patentverletzung aus. Das Konzernergebnis stieg um 20,0% auf 4,110 (3,426) Mrd. Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft um 16,0% auf 6,83 (5,89) Euro.

Der Brutto-Cashflow im fortzuführenden Geschäft erhöhte sich um 4,4% auf 6,999 (6,707) Mrd. Euro und lag damit deutlich über der sogenannten Brutto-Cashflow-Hurdle von rund 5,7 Mrd. Euro. „Bayer hat im vergangenen Jahr die Mindestanforderung an Verzinsung und Reproduktion weit übertroffen und damit Wert geschaffen. Dazu trugen alle Teilkonzerne bei“, betonte Finanzvorstand Johannes Dietsch. Der Netto-Cashflow (gesamt) stieg um 18,6% auf 6,890 (5,810) Mrd. Euro. Die Nettofinanzverschuldung am 31. Dezember 2015 verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 2,2 Mrd. auf 17,4 Mrd. Euro.

CropScience: Guter Geschäftsverlauf trotz schwächeren Marktumfelds

Im Agrargeschäft (CropScience) stieg der Umsatz im Jahr 2015 um 9,2 (wpb. 1,7%) auf 10,367 (9,494) Mrd. Euro. „CropScience konnte trotz des schwächeren Marktumfelds weiter zulegen“, betonte Dekkers. „Damit sind wir stärker gewachsen als unsere wichtigsten Wettbewerber im Durchschnitt.“ Sowohl der Bereich Crop Protection/ Seeds als auch Environmental Science verzeichneten ein Wachstum. Regional entwickelte sich das Geschäft in Europa besonders erfreulich – hier erzielte CropScience ein Plus von wb. 8,2%. In Asien/Pazifik erhöhte sich der Umsatz um wb. 1,3%, während er in Nordamerika um wb. 1,6% zurückging. In Lateinamerika/Afrika/ Nahost lag der Umsatz auf Vorjahresniveau (wb. minus 0,5%).

Im Pflanzenschutz (Crop Protection) standen erfreuliche Umsatzsteigerungen mit Fungiziden (wpb. plus 9,5%) und Herbiziden (wpb. plus 5,4%) einem deutlichen Rückgang bei Insektiziden (wpb. minus 14,0%) gegenüber. Dieser war im Wesentlichen auf einen geringeren Schädlingsbefall in Brasilien zurückzuführen. SeedGrowth (Saatgutbehandlungsmittel) verzeichnete einen Rückgang um wpb. 10,6%. Im Saatgutgeschäft (Seeds) nahm der Umsatz um wpb. 8,8% zu. Besonders gut entwickelte sich hier das Geschäft mit Sojabohnen- und Rapssaatgut. Der Umsatz von Environmental Science erhöhte sich wpb. um 4,1%.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von CropScience verbesserte sich um 2,4% auf 2,416 (2,360) Mrd. Euro. Neben positiven Ergebniseffekten aus einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung mit gesteigerten Absatzmengen und leicht verbesserten Verkaufspreisen verzeichnete der Teilkonzern einen deutlich positiven Währungseffekt von rund 220 Mio. Euro. Dem standen gestiegene Herstellungskosten sowie höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung gegenüber.

HealthCare und CropScience mit Umsatzplus im 4. Quartal
Der Konzernumsatz stieg im 4. Quartal 2015 um 4,9 (wpb. 2,4)% auf 11,319 (10,792) Mrd. Euro. Hierzu trugen HealthCare und CropScience bei, während der Umsatz von Covestro zurückging. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 4,0% auf 1,903 (1,829) Mrd. Euro. Die gute Geschäftsentwicklung, vor allem bei HealthCare, ging einher mit höheren Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie für Marketing und Vertrieb. Positive Währungseffekte trugen mit 200 Mio. Euro zum Ergebnis bei. Das EBIT erhöhte sich signifikant um 65,4% auf 908 (549) Mio. Euro, noch deutlicher stieg das Konzernergebnis auf 613 (224) Mio. Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie für das fortzuführende Geschäft verringerte sich hingegen auf 1,07 (1,17) Euro. Hier hatte sich im Vorjahr ein Steuerertrag ausgewirkt.

Bayer will 2016 weiter wachsen
Für das Geschäftsjahr 2016 zeigte sich Dekkers zuversichtlich: „Wir wollen weiter wachsen, sowohl beim Umsatz als auch bei unserem Geschäftsergebnis. Und das auf Basis eines Rekordjahrs“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Die Prognose basiert auf der zum 1. Januar 2016 eingeführten neuen Organisationsstruktur und der Annahme einer ganzjährigen Einbeziehung des Covestro-Geschäfts. Ferner wurden für 2016 die Wechselkurse zum Stichtag 31. Dezember 2015 zugrunde gelegt, z.B. ein EUR-USD-Kurs von 1,09.

In der Division Crop Science plant Bayer einen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres (2015: 10,367 Mrd. Euro). Dies entspricht einer wpb. Steigerung im unteren einstelligen Prozentbereich. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung im unteren einstelligen Prozentbereich geplant (2015: 2,416 Mrd. Euro).


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