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GABOT, 20.02.2016 - 09:06 Uhr
*Gemüse/Obst, Marktzahlen & Preise

Belgien: Daten und Fakten aus der Obst- und Gemüsebranche

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Frischobst
2014 produzierte Belgien 318.411 Tonnen Äpfel und 374.325 Tonnen Birnen, das sind 44 bzw. 19% mehr als 2013. Seit 2011 ist das belgische Birnenaufkommen größer als das Apfelaufkommen. Die Produktion von Erdbeeren belief sich auf 39.320 Tonnen (+9,5% gegenüber 2013).

Die Apfelausfuhren gingen 2014 um 15% zurück. Wichtigste Abnehmer waren die Niederlande (24%), Frankreich (23%) und Deutschland (23%); es folgten Russland (11%), das Vereinigte Königreich (4%) und Spanien (2%).

Im Zeitraum Januar bis August 2015 verzeichneten die Apfelausfuhren einen Anstieg um 26% gegenüber Januar bis August 2014. Spitzenreiter waren erneut die Nachbarländer: Die Niederlande (26%), Frankreich (25%) und Deutschland (15%). Wegen der Liefersperre kam das Russland-Geschäft vollständig zum Erliegen. Lettland (5%), Tschechien (4%) und Indien (3%) waren die Neulinge unter den Top Ten.

Für die Birnen war 2014 ein ausgezeichnetes Jahr; dies gilt für die Erträge (+19%) wie auch für das Ausfuhrgeschäft (+34%). Mit einem Anteil von 23% blieb Russland, dank einer sehr ergiebigen ersten Jahreshälfte, auch 2014 Spitzenreiter. Die Nachbarländer folgten mit deutlichem Abstand: die Niederlande (15%), Frankreich (10%) und das Vereinigte Königreich (10%). Im Zeitraum Januar bis August 2015 verbuchten die Birnenausfuhren einen Rückgang um 11% gegenüber Januar bis August 2014. Ausschlaggebend hierfür war der Wegfall der Russland-Lieferungen wegen des Boykotts. Die Aufgliederung der Ausfuhren nach Zielländern änderte sich dadurch einschneidend. Jetzt führen die Niederlande (16%), Litauen (13%) und Lettland (12%) das Feld an.

Die Erdbeerexporte entwickelten sich in den letzten Jahren gleichbleibend; sie hatten weniger unter dem russischen Einfuhrverbot zu leiden. Wichtigste Abnehmerländer waren 2014 die Niederlande (21%); es folgten das Vereinigte Königreich (20%), Frankreich (19%) und Deutschland (7%).

Frischgemüse
2014 produzierten die belgischen Gemüseerzeuger gut 796.392 Tonnen Gemüse für den Frischmarkt; das sind 0,5% mehr als 2013.

Tomaten (249.245 Tonnen) sind der absolute Renner. Porree (154.000 Tonnen), Möhren (81.000 Tonnen), Salat (fast 63.000 Tonnen), Chicorée (39.330 Tonnen), Weißkohl (31.500 Tonnen), Paprika (25.580 Tonnen) und Gurken (17.590 Tonnen) sind weitere Aushängeschilder des belgischen Gemüseanbaus.

Die belgische Ausfuhr von Frischgemüse nahm 2014 um 0,7% zu. Die Nachbarländer waren mit Abstand die wichtigsten Abnehmer des Frischgemüses; an erster Stelle stand 2014 Frankreich mit 40%  Exportanteil; es folgten die Niederlande (21%) und Deutschland (19%).

Im Zeitraum Januar bis August 2015 konnte man einen Zuwachs um 6%  gegenüber Januar bis August 2014 verzeichnen. Die Nachbarländer Frankreich (38%), Niederlande (21%) und Deutschland (21%) führten nicht nur weiter das Ranking an, sondern stockten ihre Bezugsmengen sogar noch auf. Wegen der russischen Einfuhrsperre kamen die Verkäufe von Frischgemüse dorthin völlig zum Erliegen. Dadurch rückten Lettland und Litauen nach oben.

Kartoffeln und Kartoffelzubereitungen
2014 produzierten die belgischen Kartoffelanbauer fast 3,690 Millionen Tonnen Kartoffeln*. (*vorläufige Zahlen)

Die Niederlande sind mit Abstand der bedeutendste Abnehmer belgischer Kartoffeln (Anteil 64%). Deutlich abgeschlagen folgen Frankreich (19%) und das Vereinigte Königreich (3%). Die Lieferungen in Nicht-EU-Länder erhöhten sich 2014 auf 4%.

Auch belgische Kartoffelzubereitungen sind an den ausländischen Märkten sehr gefragt. 2014 erhöhten sich die Ausfuhren auf über 2 Millionen Tonnen.
Wichtigste Abnehmer sind auch hier die Nachbarländer: Frankreich (23%), die Niederlande (15%) und das Vereinigte Königreich (15%). Auch außerhalb der EU erfreuen sich belgische Kartoffelzubereitungen wachsender Beliebtheit. 2014 bezogen die Drittländer 21% der gesamten Ausfuhren. Im Zeitraum Januar bis August 2015 nahmen die Ausfuhren weiter zu, vor allem in Richtung Drittländer; gegenüber dem gleichen Zeitraum 2014 betrug der Zuwachs 32%.

Obstbäume
Bei den Obstbäumen belief sich der Produktionswert 2014 auf 22 Mio. Euro. Damit stellen die Obstbäume 7% des Produktionswertes aller belgischen Baumschulprodukte.

Wichtigste Abnehmer von Obstbäumen sind Frankreich (36%) und Deutschland (17%), gefolgt von Polen (10%), dem Vereinigten Königreich und Italien (je 9%).

Auch in anderen Ländern erfreuen sich belgische Obstbäume großer Wertschätzung; daher auch eine zunehmende Nachfrage aus Drittländern. So zählen die Ukraine und die Schweiz bereits jetzt zum festen Kundenkreis. Mit 89% der Lieferungen in Drittländer führte China im Zeitraum Januar bis August 2015 deutlich das Feld an.


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