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GABOT, 04.02.2016 - 06:01 Uhr
*Gemüse/Obst, Termine & Veranstaltungen, _FRUIT LOGISTICA 2016

Fruit Logistica 2016: Uruguay präsentiert sich

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Uruguay kann bei der Produktion von frischem Obst auf eine lange Tradition zurückblicken, dazu gehören auch Systeme zur Rückverfolgbarkeit seiner Erzeugnisse im Einklang mit nachhaltigen Praktiken. Das Land hat sich durch seine ganze Geschichte hindurch im Sinne einer anhaltenden wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung bei gleichzeitiger Erhaltung der Umwelt ausgezeichnet.

Mit der sektorspezifischen Marke „Uruguay Fruits“ wird das Land auf der Fruit Logistica 2016 in Berlin sein Exportangebot im Obst- und Gemüsebereich präsentieren; dieses Angebot ist durch Produktionsprozesse gekennzeichnet, die Lebensmittelsicherheit und einen sorgfältigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen sicherstellen und gleichzeitig den Arbeitnehmern und ihren Familien angemessene Lebensbedingungen bieten.

Der intensive Geschmack ihrer Erzeugnisse ist eines der Merkmale der uruguayischen Produktion und ist dem reichlichen Vorhandensein von Wasser und fruchtbarem Boden geschuldet. Dieses Land mit nur 3,3 Millionen Einwohnern produzierte 2005 Nahrungsmittel für neun Millionen Menschen, und 2013 war diese Zahl bereits auf 28 Mio. angestiegen.

Die uruguayische Produktion erfährt wegen ihrer Qualität und Sicherheit allgemeine Anerkennung. Dies belegen strenge Zertifizierungsprogramme wie Nurture, Global Gap, British Retail Consortium, SEDEX, HACCP sowie LEAF Linking Environment and Farming. Im Jahr 2015 hat Uruguay mehr als 100.000 Tonnen Obst im Wert von über 90 Millionen US-Dollar in 50 Länder exportiert, darunter nach Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Frankreich, Schweden und den Niederlanden.

Zitrusfrüchte: Rückverfolgbarkeit und Unbedenklichkeit
Uruguay hat Wettbewerbsvorteile beim Zitrusanbau aufgrund seiner Böden und seiner klimatischen Vielfalt, die diesem Anbau ebenso zugute kommen wie die günstige geographische Lage, bei der die Jahreszeiten denen in Europa und den Vereinigten Staaten entgegengesetzt sind. Zitrusfrüchte sind mit 80% aller Obstausfuhren das wichtigste Exportobst Uruguays.

Die uruguayische Nahrungsmittelwirtschaft erfüllt strikte Standards und zeichnet sich durch bedeutende Initiativen zur Lebensmittelsicherheit aus. Dazu gehört die Rückverfolgbarkeit der Erzeugnisse, ein zuverlässiges Instrument bei der Nahrungsmittelproduktion, das über den Ursprung eines jeden Produktes Auskunft gibt. Bei den Zitrusfrüchten sind gegenwärtig 100% aller Produktionsstandorte georeferenziert. Die Rückverfolgbarkeit der Zitrusfrüchte wirkt sich auf sämtlichen Stufen der Produktionskette aus, von der heranwachsenden Pflanze bis zu ihrem Zielort bei der Ausfuhr. Dies verschafft dem Endverbraucher Zugang zu Informationen, beispielsweise über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Anbaugebiet sowie über Nährstoffe und Bewässerung, und stärkt damit die Gewissheit um die Lebensmittelsicherheit.

Uruguay exportiert Zitrusobst nach sehr anspruchsvollen Märkten. 2013 erhielt man Zugang zum Markt der Vereinigten Staaten; dies gelang mithilfe eines strengen Programms zur pflanzengesundheitlichen Überwachung, das mit APHIS (dem Animal and Plant Health Inspection Service) abgesprochen ist und von ihm jährlich überprüft wird. Gegenwärtig steht Uruguay an achter Stelle unter den Ländern, die die USA mit Zitrusfrüchten beliefern. Die Exporte nach Deutschland verzeichneten 2015 einen Anstieg von 22% gegenüber dem Jahr 2014.

Uruguay verbessert seine Position als weltweiter Lieferant von Blaubeeren

In den letzten Jahren hat das Land als Produzent und Exporteur von Blaubeeren Boden gewonnen. Im vergangenen Jahrzehnt war dies die Obstsorte mit den höchsten Wachstumsraten bei der erzeugten und ausgeführten Menge. Zurzeit steht Uruguay auf dem 14. Platz in der Rangfolge der Blaubeerexporteure in der Welt und hat sich damit im Vergleich zu 2014 um zwei Plätze verbessert.

Gesetze zur Förderung der Nachhaltigkeit
Uruguay ist auch beispielhaft bei der Anwendung einer Politik, die das Gefährdungsniveau seiner Produzenten durch den Klimawandel vermindert und zugleich den Schutz der natürlichen Ressourcen fördert. Das Land verfügt über eine umfassende Gesetzgebung zur Erhaltung und angemessenen Nutzung seiner Böden und des Wassers; hinzu kommen Gesetze zum Schutz der Umwelt, wie beispielsweise das Gesetz zur Förderung und Regelung der Bodennutzung, ein Ziel, das als im nationalen Interesse stehend anerkannt ist.

Zudem existiert ein integriertes System von Behörden, die sich durch ihre Kompetenz in Fragen der Lebensmittelsicherheit und damit eines effektiven und angemessenen Verbraucherschutzes auszeichnen. Im Land sind überdies umfangreiche natürliche Ressourcen vorhanden, die für eine wachsende Nutzung erneuerbarer Energien zur Verfügung stehen; dazu gehören die Biomasse, die Wasser- und Windkraft und die Solarenergie. 90 Prozent der Elektrizität Uruguays werden mithilfe erneuerbarer Energien erzeugt.

Uruguay auf der Fruit Logistica
Zitrusfrüchte, Blaubeeren und Äpfel aus uruguayischer Produktion werden nun zum achten Mal in Folge auf der Fruit Logistica vertreten sein. Sie werden präsentiert von acht anerkannten Produktions- und Exportunternehmen. Der 66 Quadratmeter große Stand Uruguay befindet sich in Halle 25 am Standort C-16. Die Teilnahme des Landes an dieser Messe wurde organisiert von Uruguay XXI, dem Institut zur Förderung von Investitionen und Ausfuhren des Landes, sowie durch den Verband der Erzeuger und Exporteure von Obst und Gemüse Uruguays (upefruy).



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