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GABOT, 27.01.2016 - 13:00 Uhr
*Gemüse/Obst, Vermischtes

GFFA-Konferenz: "Die Städter müssen ernährt werden"

Deutschlands Agrarminister Schmidt im Gespräch mit internationalen Kollegen.

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Weltweit leben immer mehr Menschen in Städten. Ihre Ernährung ist eine riesige Herausforderung. In Berlin wurden Lösungen diskutiert. Bereits die Hälfte der Erdbevölkerung lebt in städtischen Gebieten. Laut Prognosen der Vereinten Nationen werden im Jahr 2050 gar drei Viertel der Weltbevölkerung und damit 7 Mrd. Menschen in den Städten leben. Diese Menschen zuverlässig mit ausreichend und gesunden Lebensmitteln zu versorgen ist eine Herausforderung. Das betonte auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in seiner Videobotschaft zur 8. GFFA-Konferenz in Berlin.

Unter dem Titel "Wie ernähren wir die Städte? - Landwirtschaft und ländliche Räume in Zeiten von Urbanisierung" diskutierten Vertreter aus über 100 Ländern unter anderem die Bedeutung der Verstädterung für die Ernährungssicherheit der Menschen in den verschiedenen Regionen der Welt. "Herd für soziale und politische Instabilität"Bei der Eröffnung des Internationalen GFFA-Podiums wies der deutsche Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, darauf hin, dass die größte Migrationsbewegung unserer Zeit nach wie vor diejenige vom Land in die Stadt sei. "Die rasch steigenden Bevölkerungszahlen in den Städten, kombiniert mit unzureichender Verfügbarkeit und fehlendem Zugang zu Nahrungsmitteln sind ein gefährlicher Herd für soziale und politische Instabilität", sagte der Minister.

Im Podiumsgespräch wurde verschiedentlich darauf hingewiesen, dass die Urbanisierung nicht ohne die Landwirtschaft gelingen kann. Guiliano Pisapia, Bürgermeister von Mailand, erklärte, dass sich die Bürgermeister von 116 Städten mit der Unterzeichnung eines Bündnisses auf der Expo 2015 verpflichtet haben, ihre Ernährungssysteme in Richtung Nachhaltigkeit zu entwickeln. Ein Beispiel, wie das funktionieren kann, liefert ein Projekt in Marokko, welches das Leben auf dem Land verändert hat. Ein marokkanischer Landwirt hatte 2006 auf Biolandwirtschaft umgestellt, da die konventionelle nicht mehr rentabel war. Später hat er sich mit zahlreichen Berufskollegen vor den Toren von Casablanca zu einer Erzeugerkooperation zusammengeschlossen. Diese liefert nun Gemüsekörbe im Abo-System an die städtische Bevölkerung. "Viele Bauern, die in der Stadt nach Arbeit gesucht hatten, sind nach einer Ausbildung in Landwirtschaft wieder aufs Land zurückgekehrt", sagte die Podiumsteilnehmerin aus Marokko. Dadurch hätten sich die Lebensbedingungen der Bauernfamilien enorm verbessert. "Zuerst den Bauern zuhören"Marco Marzano de Marinis, Generalsekretär des Weltbauernverbandes (WFO), stellte fest, dass für die Landwirte weltweit der mangelnde Zugang zu Finanzmitteln und Innovationen ein grosses Problem sei. Er forderte die anwesenden Politiker auf, den Dialog mit den Landwirten zu suchen. "Wir sollten zuerst den Bauern zuhören", sagte er. Dies würde es erleichtern, Lösungen zu finden. Globales Forum in Berlin hm.

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin fand das 8. Global Forum für Food and Agriculture (GFFA) statt. Das GFFA ist eine internationale Konferenz, welche sich mit den zentralen Zukunftsfragen der globalen Land-und Ernährungswirtschaft beschäftigt. Höhepunkt der dreitägigen Konferenz ist jeweils der Berliner Agrarministergipfel. Dieses Jahr nahmen Agrarministerinnen und -minister aus 65 Ländern sowie hochrangige Vertreter der Welternährungsorganisation FAO und der EU-Kommission daran teil.
Autor: Hans Müller, lid



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