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GABOT, 01.08.2012 - 05:30 Uhr
*Gemüse/Obst, Recht & Politik
Auch für alle anderen Greening-Maßnahmen müsse der Nutzen für Artenvielfalt, gesunde Böden und sauberes Wasser die Messlatte bilden. „Wir wenden uns entschieden gegen Vorschläge, die Alibi-Maßnahmen vorsehen, deren einziger Zweck ist, ein Greening ohne zusätzliche Leistungen für alle möglich zu machen“, betont der BÖLW-Vorsitzende und fügt hinzu: „Unsere Kulturlandschaft hat massive Probleme. Und die sind durch eine Landwirtschaft entstanden, die nach geltendem Fachrecht arbeitet.“
Der BÖLW fordert, dass in der GAP öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen eingesetzt werden müssen. „Das funktioniert nur, wenn wenigstens auf einem Teil der Agrar-Fläche mehr an gesellschaftlichen Leistungen erbracht wird, als die gesetzlichen Vorgaben verlangen“, so Löwenstein abschließend zur Notwendigkeit eines wirksamen Greenings. (Quelle: bölw)
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EU-Agrarreform: BÖLW fordert effektive Greening-Maßnahmen
Die Meldung des Bundesamtes für Naturschutz, dass sich in den letzten 30 Jahren die Anzahl der Feldvögel halbiert hat, nimmt der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zum Anlass, auf die Notwendigkeit effektiver Greening-Maßnahmen bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) hinzuweisen. „Das wichtigste Element der EU-Agrarreform sind ökologische Vorrangflächen, auf denen landwirtschaftliche Produktion mit Lebensräumen für Vögel, Insekten und Wildkräuter kombiniert wird. Mehr als 22.000 Bio-Betriebe in Deutschland zeigen, wie Artenschutz und eine wirtschaftliche Erzeugung von gesundem Essen Hand in Hand gehen“, erläutert der BÖLW-Vorsitzende Felix Prinz zu Löwenstein und weist darauf hin, dass zudem zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass der Ökolandbau für mehr Biodiversität auf dem Acker sorgt.Auch für alle anderen Greening-Maßnahmen müsse der Nutzen für Artenvielfalt, gesunde Böden und sauberes Wasser die Messlatte bilden. „Wir wenden uns entschieden gegen Vorschläge, die Alibi-Maßnahmen vorsehen, deren einziger Zweck ist, ein Greening ohne zusätzliche Leistungen für alle möglich zu machen“, betont der BÖLW-Vorsitzende und fügt hinzu: „Unsere Kulturlandschaft hat massive Probleme. Und die sind durch eine Landwirtschaft entstanden, die nach geltendem Fachrecht arbeitet.“
Der BÖLW fordert, dass in der GAP öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen eingesetzt werden müssen. „Das funktioniert nur, wenn wenigstens auf einem Teil der Agrar-Fläche mehr an gesellschaftlichen Leistungen erbracht wird, als die gesetzlichen Vorgaben verlangen“, so Löwenstein abschließend zur Notwendigkeit eines wirksamen Greenings. (Quelle: bölw)
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