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GABOT, 09.03.2010 - 06:10 Uhr
O+G Handel

Gurr-Hirsch rät zum Kauf von regionalen Lebensmitteln

"Baden-Württemberg ist ein Land der Genießer, in dem gutes Essen und Trinken überall zuhause ist. Dabei zeichnet sich die heimische Gastronomie vor allem durch ein vielfältiges und hochwertiges Angebot aus. Sie trägt so zu einer Stärkung des Ländlichen Raumes und zur Erhaltung einer vielfältigen Kulturlandschaft bei", sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am 7. März anlässlich des Seminars 'Saisonal und regional - Gesunde Ernährung aus heimischen Feldern und Gärten' in Bad Herrenalb (Landkreis Calw).

Ein wichtiges Ziel sei es, Verbraucher über die Qualität der heimischen Lebensmittel zu informieren. Die sogenannte 'Gläserne Produktion' würde in diesem Rahmen den Verbrauchern Einblicke in die Arbeitsweisen landwirtschaftlicher Betriebe geben. In der Landesinitiative 'Blickpunkt Ernährung' würden die Verbraucher durch Vorträge, Ausstellungen und Workshops noch umfangreichere Informationen bekommen. Daneben ermögliche das 'Qualitätszeichen Baden Württemberg' zusätzlich die Beurteilung der Lebensmittelqualität.

"Wer regionale Produkte nach saisonaler Verfügbarkeit kauft, schont die Umwelt, erhält Frische und Qualität und tut obendrein etwas für seine Gesundheit", betonte die Staatsekretärin.

Gerade Obst und Gemüse seien wichtige Bestandteile einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Wichtig sei es, auch Kindern Appetit auf die bunte Vielfalt zu machen und sie so an eine gesunde Ernährung heranzuführen. Baden-Württemberg nehme hierbei eine Vorreiterrolle ein. Es sei das erste Bundesland gewesen, das die Aktion '5 am Tag für Kids' des Deutschen Krebsverbands e.V. in den Schulen eingeführt habe.

In Baden-Württemberg sei ein großer Vorteil, dass viele Produkte in der Region erzeugt werden. Dies würde es erleichtern, Kinder für heimische Produkte zu sensibilisieren. "Kinder können in Baden-Württemberg ganz in ihrer Nähe sehen, wie Obst und Gemüse wachsen und verarbeitet werden. Sie lernen so von Kindesbeinen an, die Produkte zu schätzen", so Gurr-Hirsch.

Mit dem EU - Schulfruchtprogramm Baden-Württemberg, das offiziell am 22. Februar angelaufen sei, würde darüber hinaus besonderen Wert auf frische und regionale Produkte gelegt werden. (mlr.bw)


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