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GABOT, 08.02.2010 - 14:46 Uhr
Zulieferindustrie
Das Marktumfeld war wegen rezessionsbedingten Sorgen der Kunden wie zum Beispiel Zahlungsproblemen schwierig, wie Konzernchef Mike Mack am 5. Februar vor den Medien in Zürich sagte. 40% der Verkäufe des Basler Anbieters für Saatgut und Pflanzenschutzmittel gehen in die Schwellenländer. Dank Preiserhöhungen, die gegenüber der Landwirtschaft durchgesetzt werden konnten, sind die Ergebnisse dennoch einigermassen stabil geblieben: Der Umsatz sank um 5% auf 10,99 Mrd. Dollar, während der Gewinn mit 1,37 Mrd. Dollar nur minim unter dem Vorjahr liegt. In Lokalwährungen wäre der Umsatz 1% gewachsen. Syngenta hat Währungseffekte deutlich zu spüren bekommen, die sich mit 330 Mio. Dollar auswirkten. Zudem kämpfte Syngenta mit höheren Rohstoffpreisen.
In der Sparte Planzenschutzmittel ging der Umsatz von 9,23 Mrd. auf 8,49 Mrd. Dollar zurück. In dieser Sparte waren die Preissteigerungen teilweise überdurchschnittlich. Während in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten die Verkäufe zurückgingen, blieben sie in Nordamerika stabil und zogen in Lateinamerika zumindest in der zweiten Jahreshälfte gar kräftig an. Auch in Asien zeigte sich die Landwirtschaft von der Krise unbeeindruckt. Dort verbesserte Syngenta den Marktanteil. Die Sparte Saatgut legte beim Umsatz um 5% auf 2,56 Mrd. Dollar zu. Die Schwellenländer Lateinamerika und Asien zeigten sich bei verschiedenen Anbausorten wie Mais, Soja oder Gemüse als besonders lukrative Märkte. (lid)
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Stabiles Ergebnis für Syngenta
Der Agrarchemiekonzern Syngenta verzeichnet für 2009 ein stabiles Resultat. Der Weltmarktführer, dessen Geschäftsgang traditionell von Wetterentwicklungen und Schädlingsbefall auf der ganzen Welt beeinflusst wird, sah sich im vergangenen Jahr auch den Folgen der globalen Krise ausgesetzt.Das Marktumfeld war wegen rezessionsbedingten Sorgen der Kunden wie zum Beispiel Zahlungsproblemen schwierig, wie Konzernchef Mike Mack am 5. Februar vor den Medien in Zürich sagte. 40% der Verkäufe des Basler Anbieters für Saatgut und Pflanzenschutzmittel gehen in die Schwellenländer. Dank Preiserhöhungen, die gegenüber der Landwirtschaft durchgesetzt werden konnten, sind die Ergebnisse dennoch einigermassen stabil geblieben: Der Umsatz sank um 5% auf 10,99 Mrd. Dollar, während der Gewinn mit 1,37 Mrd. Dollar nur minim unter dem Vorjahr liegt. In Lokalwährungen wäre der Umsatz 1% gewachsen. Syngenta hat Währungseffekte deutlich zu spüren bekommen, die sich mit 330 Mio. Dollar auswirkten. Zudem kämpfte Syngenta mit höheren Rohstoffpreisen.
In der Sparte Planzenschutzmittel ging der Umsatz von 9,23 Mrd. auf 8,49 Mrd. Dollar zurück. In dieser Sparte waren die Preissteigerungen teilweise überdurchschnittlich. Während in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten die Verkäufe zurückgingen, blieben sie in Nordamerika stabil und zogen in Lateinamerika zumindest in der zweiten Jahreshälfte gar kräftig an. Auch in Asien zeigte sich die Landwirtschaft von der Krise unbeeindruckt. Dort verbesserte Syngenta den Marktanteil. Die Sparte Saatgut legte beim Umsatz um 5% auf 2,56 Mrd. Dollar zu. Die Schwellenländer Lateinamerika und Asien zeigten sich bei verschiedenen Anbausorten wie Mais, Soja oder Gemüse als besonders lukrative Märkte. (lid)
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