|
GABOT, 05.01.2010 - 06:20 Uhr
Allgemeine News
In Teilen Italiens hat sich der Käfer bereits etabliert, vereinzelt wurde er unter anderem in Deutschland und Holland nachgewiesen. Der Citrusbockkäfer verursacht an zahlreichen Laubbäumen erhebliche Schäden, insbesondere Ahorn, Platane, Pappel, Birke, Hainbuche sowie Obstbäumen. Die massiven Schäden entstehen durch den Fraß der Larven im Holz. Die Fraßgänge verringern einerseits die Standfestigkeit der Bäume, andererseits unterbrechen sie den Saft- und Nährstofftransport: Der Baum stirbt in Folge ab.
Aussehen und Schadbild des Citrusbockkäfers
Die Käfer sind sehr auffällig: zwei bis vier Zentimeter groß, schwarz mit unregelmäßigen, hellen Flecken auf den Flügeldecken und langen, bläulich gestreiften Fühlern. Erste sichtbare Befallszeichen sind Bohrspäne im Wurzelbereich, die aufgrund der Fraßtätigkeit der Larven entstehen. Die beinlosen, cremefarbenen Larven leben ein bis zwei Jahre unter der Rinde versteckt, fressen Gänge in das Holz und werden bis zu 6 cm lang. Deutliche Schadsymptome sind die Ausflugslöcher der Käfer, nachdem sie sich aus dem Holz ins Freie gebohrt haben. Aufgrund des großen Wirtspflanzenspektrums ist die Gefahr der Ausbreitung der Käfer besonders hoch.
Die Kontrolle möglicher Wirtspflanzen sowie importierte Holzwaren auf Ausbohrlöcher im unteren Stammbereich, Bohrspäne und Käfer ist daher wichtig. Der Citrusbockkäfer ist ein Quarantäneschadorganismus; jeder Verdacht sollte umgehende dem Amtlichen Pflanzenschutzdienst an der AGES gemeldet werden: Telefonnummer (direkt aus ganz Österreich ohne weitere Vorwahl) 050 555 Durchwahl 33301 oder 33314.
Nähere Informationen über den Citrusbockkäfer finden Sie auch unter http://bfw.ac.at/400/pdf/CLB-Folder_032007.pdf. (AGES)
Artikel kommentieren l Ihre Meldung auf GABOT l GABOT-News abonnierenAllgemeine News
Gefahr durch den Citrusbockkäfer
Runde, ca. 1,5 cm große Löcher im unteren Stammbereich von Laubbäumen oder bei eingetopften Laubbäumchen sind ein Anzeichen für einen neuen, gefährlichen Schaderreger – den Citrusbockkäfer (Anoplophora chinensis). Dieser Käfer wird vor allem durch Pflanzenimporte aus China und anderen asiatischen Ländern nach Europa eingeschleppt. Bisher zwar noch nicht in Österreich nachgewiesen, ist die Einschleppungs- und Verbreitungsgefahr dennoch sehr hoch. Denn die Käfer werden nicht nur über den Handel mit Containerpflanzen eingeschleppt, sondern auch über Holzwaren wie Transportkisten, Möbel, Holzspielzeug oder sogar über künstliche Weihnachtsbäume, die aus Kunststoff bestehen, aber als Stamm ein Holzstück aufweisen.In Teilen Italiens hat sich der Käfer bereits etabliert, vereinzelt wurde er unter anderem in Deutschland und Holland nachgewiesen. Der Citrusbockkäfer verursacht an zahlreichen Laubbäumen erhebliche Schäden, insbesondere Ahorn, Platane, Pappel, Birke, Hainbuche sowie Obstbäumen. Die massiven Schäden entstehen durch den Fraß der Larven im Holz. Die Fraßgänge verringern einerseits die Standfestigkeit der Bäume, andererseits unterbrechen sie den Saft- und Nährstofftransport: Der Baum stirbt in Folge ab.
Aussehen und Schadbild des Citrusbockkäfers
Die Käfer sind sehr auffällig: zwei bis vier Zentimeter groß, schwarz mit unregelmäßigen, hellen Flecken auf den Flügeldecken und langen, bläulich gestreiften Fühlern. Erste sichtbare Befallszeichen sind Bohrspäne im Wurzelbereich, die aufgrund der Fraßtätigkeit der Larven entstehen. Die beinlosen, cremefarbenen Larven leben ein bis zwei Jahre unter der Rinde versteckt, fressen Gänge in das Holz und werden bis zu 6 cm lang. Deutliche Schadsymptome sind die Ausflugslöcher der Käfer, nachdem sie sich aus dem Holz ins Freie gebohrt haben. Aufgrund des großen Wirtspflanzenspektrums ist die Gefahr der Ausbreitung der Käfer besonders hoch.
Die Kontrolle möglicher Wirtspflanzen sowie importierte Holzwaren auf Ausbohrlöcher im unteren Stammbereich, Bohrspäne und Käfer ist daher wichtig. Der Citrusbockkäfer ist ein Quarantäneschadorganismus; jeder Verdacht sollte umgehende dem Amtlichen Pflanzenschutzdienst an der AGES gemeldet werden: Telefonnummer (direkt aus ganz Österreich ohne weitere Vorwahl) 050 555 Durchwahl 33301 oder 33314.
Nähere Informationen über den Citrusbockkäfer finden Sie auch unter http://bfw.ac.at/400/pdf/CLB-Folder_032007.pdf. (AGES)
Mehr zum Thema:
NL: Wieder Spuren eines Citrusbockkäfers gefunden - 01.09.10
Citrusbockkäfer: Importbäume sollen gescannt werden - 27.07.10
NL: Citrusbockkäfer in Hoofddorp gefunden - 16.07.10
NL: Baumschulen tragen zur Finanzierung bei - 15.04.10
Boskoop: Keine weiteren Citrusbockkäfer gefunden - 17.02.10
Citrusbockkäfer: Inspektionen abgeschlossen - 10.02.10
Boskoop: 500 Baumschulen vom Handelsverbot betroffen - 02.02.10
|
07.09.2010 - Warum Käfer nicht auf Pflanzen ausrutschen
07.09.2010 - EU: Diskutiert über Obergrenzen bei Agrarbeihilfen
07.09.2010 - Reduzierung der Ökosteuer-Erstattung beschlossen
07.09.2010 - Herausforderungen an den Pflanzenschutz in einer Großstadt
07.09.2010 - 57. Deutschen Pflanzenschutztagung
07.09.2010 - TAG: 3. Tagung in NRW
07.09.2010 - Joschka Fischer berät REWE Group
07.09.2010 - Forschungsprojekt: Herausforderung für Pflanzen
07.09.2010 - Bio Suisse: Bärtschi neuer Geschäftsführer
07.09.2010 - Schweiz: Bäuerliches Einkommen sank 2009
07.09.2010 - LGS Bad Essen: 400.000. Besucherin auf Schloss Ippenburg
07.09.2010 - Julius Kühn-Institut: Lebensgrundlagen der Zukunft
07.09.2010 - Schweizer Bauernverband: Kritisiert Preisüberwacher
07.09.2010 - USA: Karotten-Produzenten treten mit Junk Food in Konkurrenz
07.09.2010 - Kein Vermittlungsverfahren für Saisonarbeitskräfte mehr ab 2011
07.09.2010 - Landwirtschaft zwischen Sehnsucht und Realität

Angela Merkel: