|
GABOT, 27.05.2010 - 11:53 Uhr
Baumschulwirtschaft
„Mit dem Motto: „Leben ist Vielfalt“ können sich die 400 Baumschulbetriebe in Schleswig-Holstein voll und ganz identifizieren, denn es entspricht dem Motto der Baumschulen: „Grün ist Leben“. Mit circa 200.000 Artikeln im Gehölzbereich werden grüne Kleinode geschaffen und Städte, Wälder, private und öffentliche Anlagen, Obstwiesen und die freie Landschaft begrünt. Das trägt zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Der gesellschaftliche Nutzen von Grün ist aber weitaus größer, denn Gehölze helfen das Klima zu verbessern.“, so Dr. Frank Schoppa, Landesverbandsgeschäftsführer im BdB.
Gerade in urbanen Lebenssituationen verbessern Pflanzen die Wohn- und Arbeitssituationen. Sie filtern Schadstoffe aus der Luft, binden Feinstaub und Kohlendioxid, produzieren Sauerstoff und wirken Temperatur ausgleichend, bieten Ruheoasen zur Erholung und sorgen mit Vielfalt für mehr Abwechslung und Ästhetik.
Diese Wirkungen sind vergleichbar mit denen aus der Innenraumbegrünung. Caroline Böttle vertritt als Inhaberin der Firma Hydro- Böttle den Fachverband Raumbegrünung und stellt klar: „Die Innenraumbegrünung ist schon lange nicht mehr nur ein reines Dekorationsinstrument. Die Vorteile als Luftverbesserer, Schalldämpfer, Luftbefeuchter und Förderer von Stressabbau sowie Wohlbefinden sind noch nicht ausreichend bekannt.“
Das beweisen auch Studien zu Ursachen von Erkrankungen der Gmünder Ersatzkasse (GEK). Demnach sind über 40% der Erkrankungen auf das Arbeitsumfeld zurück zu führen. Bei der passenden Pflanzenauswahl können Beschwerden wie Müdigkeit, gereizte Haut sowie Augen und psychische Leiden bis zu 1/3 reduziert werden. „Heute verbringen wir bis zu 90% unseres Lebens in Gebäuden, dass sollte Ansporn genug sein, mit der passenden Raumbegrünung sich gut und gesund zu fühlen“, so die Expertin. Ein typisches Beispiel städtischer Innenraum-Lebensräume für Pflanzen und Menschen sind Einkaufszentren (EKZ). Die Bleis Management GmbH betreut das EKZ Stadtzentrum Schenefeld im Westen Hamburgs.
Managementinhaber Thomas M. Bleis weiß: „Vordergründig sollte so ein Publikumsmagnet eine Erlebniswelt darstellen, wo durch eine Vielfalt an Aktionen und wechselnder Begrünung zum Verweilen und Wohlfühlen eingeladen wird. Andererseits erfüllt unsere Ganzjahresbegrünung auch die Funktion der Luftreinigung. Staubbindung ist ein nicht zu vernachlässigender Aspekt.“ Zusätzlich wird mit mobilen Pflanzelementen, wie rollbaren Kübeln, gearbeitet, um flexibel in der Gestaltung zu bleiben.
Bei der Außenbegrünung spielt die Außendarstellung und eine besucherfreundliche Parkplatzsituation eine wichtige Rolle. Parkplätze ohne Schatten sind im Sommer nicht erträglich, so bietet das EKZ gleich mehrere Baumarten als Begrenzung und Schattenspender, was auch die Vielfältigkeit eines EKZ zeigt. Die Pflanzung von Platanen im unteren Bereich eines zweistöckigen Parkdecks ermöglicht es, dass die obere Ebene begrünt ist.
Artikel kommentieren l Ihre Meldung auf GABOT l GABOT-News abonnierenBaumschulwirtschaft
Baumschuler unterstützen "Tag der Umwelt 2010"
Seit 1976 ist der 5. Juni der „Tag der Umwelt“ in Deutschland, der diesjährig unter dem Motto: „Leben ist Vielfalt“ steht. Für den Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. sowie den Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FVRH) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) e.V. ein Anlass, auf die Vielfalt von Pflanzen und deren Wirkung auf den Menschen in unterschiedlichen Lebensräumen während einer Pflanzaktion im Einkaufszentrums (EKZ) Stadtzentrum Schenefeld hinzuweisen. Dort finden die Besucher eine abwechslungsreiche Außen- sowie Innenraumbegrünung.„Mit dem Motto: „Leben ist Vielfalt“ können sich die 400 Baumschulbetriebe in Schleswig-Holstein voll und ganz identifizieren, denn es entspricht dem Motto der Baumschulen: „Grün ist Leben“. Mit circa 200.000 Artikeln im Gehölzbereich werden grüne Kleinode geschaffen und Städte, Wälder, private und öffentliche Anlagen, Obstwiesen und die freie Landschaft begrünt. Das trägt zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Der gesellschaftliche Nutzen von Grün ist aber weitaus größer, denn Gehölze helfen das Klima zu verbessern.“, so Dr. Frank Schoppa, Landesverbandsgeschäftsführer im BdB.
Gerade in urbanen Lebenssituationen verbessern Pflanzen die Wohn- und Arbeitssituationen. Sie filtern Schadstoffe aus der Luft, binden Feinstaub und Kohlendioxid, produzieren Sauerstoff und wirken Temperatur ausgleichend, bieten Ruheoasen zur Erholung und sorgen mit Vielfalt für mehr Abwechslung und Ästhetik.
Diese Wirkungen sind vergleichbar mit denen aus der Innenraumbegrünung. Caroline Böttle vertritt als Inhaberin der Firma Hydro- Böttle den Fachverband Raumbegrünung und stellt klar: „Die Innenraumbegrünung ist schon lange nicht mehr nur ein reines Dekorationsinstrument. Die Vorteile als Luftverbesserer, Schalldämpfer, Luftbefeuchter und Förderer von Stressabbau sowie Wohlbefinden sind noch nicht ausreichend bekannt.“
Das beweisen auch Studien zu Ursachen von Erkrankungen der Gmünder Ersatzkasse (GEK). Demnach sind über 40% der Erkrankungen auf das Arbeitsumfeld zurück zu führen. Bei der passenden Pflanzenauswahl können Beschwerden wie Müdigkeit, gereizte Haut sowie Augen und psychische Leiden bis zu 1/3 reduziert werden. „Heute verbringen wir bis zu 90% unseres Lebens in Gebäuden, dass sollte Ansporn genug sein, mit der passenden Raumbegrünung sich gut und gesund zu fühlen“, so die Expertin. Ein typisches Beispiel städtischer Innenraum-Lebensräume für Pflanzen und Menschen sind Einkaufszentren (EKZ). Die Bleis Management GmbH betreut das EKZ Stadtzentrum Schenefeld im Westen Hamburgs.
Managementinhaber Thomas M. Bleis weiß: „Vordergründig sollte so ein Publikumsmagnet eine Erlebniswelt darstellen, wo durch eine Vielfalt an Aktionen und wechselnder Begrünung zum Verweilen und Wohlfühlen eingeladen wird. Andererseits erfüllt unsere Ganzjahresbegrünung auch die Funktion der Luftreinigung. Staubbindung ist ein nicht zu vernachlässigender Aspekt.“ Zusätzlich wird mit mobilen Pflanzelementen, wie rollbaren Kübeln, gearbeitet, um flexibel in der Gestaltung zu bleiben.
Bei der Außenbegrünung spielt die Außendarstellung und eine besucherfreundliche Parkplatzsituation eine wichtige Rolle. Parkplätze ohne Schatten sind im Sommer nicht erträglich, so bietet das EKZ gleich mehrere Baumarten als Begrenzung und Schattenspender, was auch die Vielfältigkeit eines EKZ zeigt. Die Pflanzung von Platanen im unteren Bereich eines zweistöckigen Parkdecks ermöglicht es, dass die obere Ebene begrünt ist.
|
03.09.2010 - Unwetter: Überschwemmungen jetzt auch im Nordwesten
03.09.2010 - GaLaBau-Forum Thüringen: Über 130 Teilnahmer kamen
03.09.2010 - Freiraum: Erklärung „Landschaft als urbane Strategie“ unterzeichnet
03.09.2010 - Apfel-Genom: Schon bald entschlüsselt
03.09.2010 - Bauernverband Aargau: Sieht Sparpotenzial bei Natur 2020
03.09.2010 - SBV: Befürwortet Revision der Arbeitslosenversicherung
03.09.2010 - LED-Forschung: Land fördert Hochschule mit 1,5 Mio. EUR
03.09.2010 - Universität Bonn: Über Wetter- und Klimakundler tagen
03.09.2010 - Umwelt 2010: Von der Erkenntnis zur Entscheidung
03.09.2010 - Coop: Kunden sollen vom Geschäftserfolg profitieren
03.09.2010 - Schaffhausen: Bauernsekretär Landolt in Regierungsrat gewählt
03.09.2010 - Britische Wissenschaftler: Knacken Weizen-Gencode
03.09.2010 - Kanton Bern: 150 Jahre Bildung am Puls der Natur
02.09.2010 - LGS Bad Essen: Standort Ippenburg wieder geoeffnet
02.09.2010 - Swisspatat: Gute Kartoffelernte erwartet
02.09.2010 - Schweiz: Erste Cassis de Dijon-Lebensmittel kommen auf den Markt


Angela Merkel: