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GABOT, 22.12.2015 - 06:08 Uhr
*Gemüse/Obst, Recht & Politik

Copa-Cogeca: Fordert Anhörung zu Pflanzenpatenten

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Anlässlich der Abstimmung im Europäischen Parlament haben Copa und Cogeca ein Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden des Europäischen Parlaments gesandt, in welchem sie sich gegen die Verwendung von Patenten im EU-Pflanzenzuchtsekor aussprechen und vor den großen Risiken für die europäische Landwirtschaft warnen.

Der Generalsekretär von Copa-Cogeca, Pekka Pesonen, sagte: „Copa und Cogeca sind überzeugt, dass die Verwendung von Patenten im EU-Pflanzenzuchtsektor mit Blick auf die Rechte des geistigen Eigentums nicht das richtige Instrument ist. De facto können jegliche in der Natur vorkommenden, bekannten und von der Natur geschaffenen Gene nicht als Erfindungen betrachtet werden. Patente behindern die Arbeit der Landwirte und Züchter, die im Rahmen des Internationalen Übereinkommens zum Schutz von Pflanzenzüchtungen (UPOV) freien Zugang zu den Genpools vorangegangener Generationen hatten. Die Patentierung von Saatgut wird dazu führen, dass weniger Sorten auf dem Markt zur Verfügung stehen und zusätzliche Kosten entstehen. Sie bedroht die biologische Vielfalt, da die Anzahl der Züchter und Zuchtprogramme begrenzt wird. Darüber hinaus behindern Patente Innovation, denn auf die Betriebe kämen in Zusammenhang mit Patenten hohe Gerichtskosten zu und sie würden weniger Geld für Forschung und Entwicklung ausgeben. Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) wären höchstwahrscheinlich zur Betriebsaufgabe gezwungen, was zu einer weiteren Konsolidierung und / oder weniger Innovation in der Pflanzenzucht führen würde und eine stärkere Abhängigkeit von großen Saatgutunternehmen zur Folge hätte.“

„Aus diesem Grund halten Copa und Cogeca das Internationale Übereinkommen zum Schutz von Pflanzenzüchtungen (UPOV), welches es den Züchtern und Landwirten ermöglicht, neue, an lokale Gegebenheiten angepasste Sorten zu züchten, für das bessere Instrument für den EU-Agrarsektor“, schloss Pesonen.


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