BRANCHENBUCH

BaumschulenBotanikBedarfsartikelBildungDienstleistungenEinzelhandel/FloristenGartenbaubetriebeGartenzubehörLandschaftsbauJungpflanzenMedien/VerlageOrganisationenPrivate SeitenSaatgutSpezialkulturenTechnikVeranstaltungenVermarktungWissenschaftSonstiges Branchenbuch-RubrikenIhre Seite anmeldenGABOT-Premiumeintrag 

ONLINE-SHOP

Gartenbau-Bücher 

WEBTIPPS

 Topfpflanzen aus Wiesmoor
 Internet für Gärtner


Details
GABOT, 09.02.2016 - 07:05 Uhr
*Baumschule, *Gartenmarkt, *Gemüse/Obst, *Zierpflanzenbau, .Glyphosat, Vermischtes

Schweiz: Petition "Glyphosat verbieten - jetzt!" eingereicht

Anzeige
25.340 Menschen fordern mit Greenpeace, den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz AefU sowie der Stiftung für Konsumentenschutz SKS ein Verbot des gefährlichen Pestizids Glyphosat in der Schweiz. Die drei Organisationen haben jetzt bei den Parlamentsdiensten in Bern eine entsprechende Petition eingereicht.

Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Schweiz. Jährlich werden 300 Tonnen davon versprüht; auf Äckern und Grünflächen, in Obstplantagen, auf Bahndämmen und in Privatgärten. Obwohl das Totalherbizid laut der internationalen Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (IARC) "wahrscheinlich krebserregend" ist, hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) im November die weitere Zulassung von Glyphosat empfohlen. Der Kniefall der EFSA vor der Pestizidindustrie ist unverständlich. Ihre Unabhängigkeit steht in Zweifel. Ein großer Teil des EFSA-Berichtes scheint aus unveröffentlichten Studien der Hersteller selber kopiert worden zu sein. Dr. med. Peter Kälin, Präsident AefU, Leukerbad, sagt: "Der Disput zwischen der EFSA und der WHO zeigt es: Auch die Toxikologie ist keine exakte Wissenschaft. Die AefU wollen das Resultat dieser Auseinandersetzung nicht abwarten: Besteht der Verdacht auf ein Krebsrisiko, dann hat das Vorsorgeprinzip zu gelten und Glyphosat muss verboten werden."

In den nächsten Monaten werden die Behörden der Schweiz wie auch der EU über die weitere Zulassung von Glyphosat entscheiden (Liste der zugelassenen Produkte: www.blw.admin.ch/psm/wirkstoffe/?lang=de&item=199). "Weitere Bewilligungen auf Basis von unvollständigen Hersteller-Angaben sind ein unverantwortliches Experiment an Umwelt, Mensch und Tier. Es ist Zeit zu handeln", sagt Philippe Schenkel, Umweltwissenschaftler und Leiter der Landwirtschaftskampagne bei Greenpeace Schweiz.

Die drei Organisationen fordern vom Bundesrat und vom Eidgenössischen Parlament, dass der Glyphosat-Verkauf und Einsatz in Privatgärten, in der Landwirtschaft und von Bundesbetrieben verboten wird. Zudem muss die Exposition und Wirkung von Glyphosat und anderen Pestiziden auf Menschen und Umwelt regelmäßig überprüft und publiziert werden. Im Sinne des Vorsorgeprinzips braucht es außerdem konkrete Reduktionsmaßnahmen für alle Pestizide. Nicht die Intensiv-Landwirtschaft der Agrokonzerne, sondern ökologische, chemiefreie Anbaumethoden, die Menschen und Tiere schützen, müssen gefördert und weiterentwickelt werden. (Quelle: Greenpeace)


Diesen Artikel bookmarken:


(Anzeige)

 

SEITE BOOKMARKEN

SCHAUFENSTER

Produktnews Neu auf GABOT!

MARKTPLATZ

ImmobilienmarktKleinanzeigenmarktStellenmarkt Gartenbau

NEWSLETTER/RSS-FEEDS

Newsletter abonnierenNewsletter-ArchivRSS-Feeds abonnieren

DOSSIERS

Pflanzenschutz aktuellPflanzenschutztippsRankingsSteuern und FinanzenWeitere Dossiers

SPECIALS

BilderstreckenBuchvorstellungen Downloads Jahresplaner 2016 Neu auf GABOT!KuriosesProspektcenterMessekalenderVideos

BILDERGALERIE

STELLENMARKT

Job-Angebote
TIPP: Hagedorn
TIPP: EUROFLEURS
TIPP: Helix Pflanzen
TIPP: Florpartner
Job-GesucheLehrstellenbörse Neu auf GABOT!Stellenangebot aufgebenStellengesuch aufgeben

SOCIAL MEDIA

FacebookFolgen Sie uns auf Twitter

GABOT

Wir über unsRedaktion GABOTSponsoren Unsere DienstleistungenFür Ihre HomepageWerben auf GABOTPressebereichKontaktKategorien-ÜbersichtCopyright-Informationen Impressum